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WTA Luxemburg: Wunderkind Cori Gauff vollendet Titel-Hattrick

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20.10.2019|13:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
WTA Luxemburg: Wunderkind Cori Gauff vollendet Titel-Hattrick

Laut WTA-Ranking gibt es elf US-Amerikanerinnen, die besser platziert sind als Cori Gauff (#71) - und trotzdem ist sie aktuell der Hingucker aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Unbegrenzt scheint auch das Ausmaß ihres Erfolges zu sein, denn in Luxemburg nahm die irre "Coco"-Show ihren Lauf. Am Samstag gewann sie ihren dritten Titel auf WTA-Ebene in Folge.

Warum die ganze (Tennis-)Welt auf Gauff fliegt, liegt auf der Hand: Sie ist gerade einmal 15 Jahre jung und schafft es dennoch, den etablierten Spielerinnen das Fürchten zu lehren. So geschehen an diesem Wochenende an der Seite ihrer Partnerin Caty McNally, mit der sie das Doppel-Finale des WTA-Turniers in Luxemburg gewinnen konnte. Die US-Amerikanerinnen besiegten die an zwei gesetzten Kaitlyn Christian/Alexa Guarachi souverän mit 6:2, 6:2.

Zweimal Doppel, einmal Einzel: Gauff hat das Titel-Gen

Dieses Duo scheint aktuell einfach nicht zu stoppen. Bereits in Washington Anfang August krönten sich die beiden im Finale gegen Fanny Stollar und Maria Sanchez zu den Champions - übrigens ebenfalls mit 6:2, 6:2.

Es sollte nicht lange dauern, bis Gauff ihrem ersten WTA-Titel ihrer Karriere einen weiteren hinzufügen konnte. Mitte Oktober stürmte sie in Linz im Einzel auf den Thron und avancierte so zur jüngsten Turniersiegerin seit der Tschechin Nicole Vaidisova vor 15 Jahren. Auf dem Weg zum Triumph ließ "Coco" die topgesetzte Kiki Bertens ebenso hinter sich wie Andrea Petkovic im Halbfinale und die ehemalige French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko im Endspiel.

So zauberte "Coco" beim Matchball in Luxemburg!

Jetzt hat das US-amerikanische Wunderkind in Luxemburg also ihren Titel-Hattrick perfekt gemacht (auf WTA-Ebene, US Open ausgenommen). Gauff ließ sich von ihrem Erstrunden-Aus im Einzel gegen Blinkova nicht die Laune verderben und stürmte mit McNally im Doppel bis ins Finale.

Der Matchball, wie sollte es anders sein, war der 15-Jährigen vorbehalten - beim entscheidenden Punkt ließ sie ihre Partnerin nicht einmal an den Ball kommen. Drei Schläge mit der Rückhand, ein Sprint von der einen auf die andere Seite und ein Lob schenkte Gauff dem Publikum, ehe die Jubel-Party beginnen konnte.

(Bild (c) imago images / Gerry Schmit)

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Dennis Ebbecke
am 20.10.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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