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WTA Finals: Barty gewinnt das Prestige-Duell gegen Pliskova

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02.11.2019|15:45 Uhr|von Christian Schwell
WTA Finals: Barty gewinnt das Prestige-Duell gegen Pliskova

Ashleigh Barty (Australien) hat das Prestigeduell zwischen der Nummer eins der Welt und ihrer direkten Verfolgerin im Halbfinale der WTA Finals für sich entscheiden können. Die Weltranglistenerste siegte gegen Karolina Pliskova (Tschechien) mit 4:6, 6:2 6:3 und steht im Finale des Turniers im chinesischen Shenzhen.  
 
Barty vs. Pliskova: Traditionell eine enge Angelegenheit

Fünf Auseinandersetzungen hatte es bisher auf den Courts dieser Welt gegeben, bei denen sich Barty und Pliskova bisher jeweils immer abwechselnd geschlagen hatten - zuletzt war die Australierin im Frühjahr in Miami als Siegerin vom Platz gegangen. Abgesehen von den wechselnden Ausgängen war diesen Partien gemein, dass es sich immer um recht knappe Angelegenheiten handelte. Allein sechs Tiebreaks hatten die beiden bisher schon gegeneinander ausgespielt. 

Ein Break reicht Pliskova für den Satzvorsprung

So war es keine Überraschung, dass sich auch im Halbfinale der WTA Finals in Shenzhen heute zunächst eine enge Auseinandersetzung entwickelte. Umkämpfte Aufschlagspiele, in denen Pliskova versuchte ihr Powertennis durch zu bringen und Barty mit dem Bemühen, die Tschechin mit viel Variabilität zu bewegen und aus der Balance zu bringen, dagegen zu halten. 

Pliskova erspielte sich mehr Chancen zum Break, genau in diesen Situationen zeigte Barty aber zunächst Nervenstärke und ihr bestes Tennis. Bei 2:2 war dann aber die achte Breakmöglichkeit für die Nummer zwei der Welt doch die eine zuviel. Der Teilerfolg schien ein Turbo-Boost für das Selbstvertrauen Pliskova zu sein, die fortan durch ihre Aufschlagspiele spazierte. Erst als es bei 5:4 darum ging, denn Satz auch auszuservieren, bekam sie wieder ein paar Schwierigkeiten. Letztendlich behielt die Weltranglistenzweite aber trotz eines mit einem machbaren Volley vergebenen Satzballs die Nerven und holte sich den ersten Durchgang im zweiten Anlauf.


Das Match dreht sich in Satz zwei

Auch in Satz zwei war es wieder Barty, die sich bald diversen Breakchancen gegenüber sah. Statt dem Match eine Vorentscheidung zu geben vergab Pliskova aber vier Möglichkeiten, um dann relativ aus dem Nichts heraus selbst mit Break und 1:3 in Rückstand zu geraten. Danach waren die Rollen in diesem Match umverteilt. Barty bekam das Heft in die Hand und Pliskova nur noch ein Spiel bis zum Ende des Satzes. 

Direkt das Finale bei der ersten Teilnahme für Barty

In Satz drei konnte sich Barty dann allerdings, obwohl es ihr mittlerweile öfter gelang, die Gegnerin den entscheidenden (Fehl-)Schlag mehr spielen zu lassen, nicht frühzeitig absetzen. Steter Tropfen höhlte aber in diesem Fall den Stein. als das Break dann doch zum 4:2 gelang, war das auch ein Wirkungstreffer für die mentale Verfassung Pliskovas, deren Schläger anschließend unter ihrem Ärger leiden musste. Der Tschechin gelang es zwar noch, Barty bei deren 5:3-Führung zum ausservieren zu zwingen, die 23-Jährige aus Down Under löste diese Aufgabe aber mit Bravour und spielte sich so bei ihrer ersten Einzel-Teilnahme bei den Finals sofort ins Endspiel.          

Im Finale der Saison-Endveranstaltung trifft die French-Open-Siegerin nun morgen auf Elina Svitolina. Die ukrainische Titelverteidigerin hatte zuvor im dritten Satz klar in Führung liegend von der Aufgabe ihrer Halbfinal-Gegnerin Belinda Bencic profitiert.

(Bild: (c)imago images / Xinhua)

        

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Christian Schwell
am 02.11.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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