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ATP Masters Paris: Djokovic muss gegen Dimitrov kämpfen

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02.11.2019|16:05 Uhr|von Christian Schwell
ATP Masters Paris: Djokovic muss gegen Dimitrov kämpfen

Novak Djokovic (ATP 1) hat wie im Vorjahr das Finale des 1000er-Turniers von paris erreicht. Beim letzten Event vor den abschließenden Tour Finals setzte er sich im Halbfinale gegen Grigor Dimitrov (ATP 27) mit 7:6, 6:4 durch.

Diesmal keine Djokovic-Lehrstunde

Anders als gestern, als der Serbe Stefanos Tsitsipas über weite Strecken eine für den Griechen schmerzliche Lehrstunde erteilt hatte, entwickelte sich heute im ersten Halbfinale eine ausgeglichene Partie. Beiden Spielern gelang es durchaus, auch als Returnierender zu punkten. In echte Schwierigkeiten in Form eines Breakballs kam der jeweilige Aufschläger aber in Satz eins nie.

Dimitrov vergibt seine Tiebreak-Chance in zwei Marathon-Ballwechseln

Entsprechend ging der erste Durchgang in einen Tiebreak, in dem dann sogar der Bulgare mit einem Minibreak zum 5-3 den ersten und vermeintlich entscheidenden Stich setzen konnte. Nach einem 32-Schläge-Ballwechsel, an dessen Ende eigentlich Dimitrov am Drücker war, konnte der Weltranglistenerste aber zum 5-5 ausgleichen und wenig später mit einem weiteren Ballwechsel über 35 Schläge zum 7-5 durchziehen. Ein enttäuschter Dimitrov hatte es versäumt, echtes Kapital daraus zu schlagen, dass Djokovic bis zu diesem Zeitpunkt manchmal etwas unter seinen Möglichkeiten agiert hatte.   


Ein Break reicht dem Serben in Durchgang zwei

Ganz einfach abschütteln ließ sich die Nummer 27 der Welt aber trotzdem auch in Satz zwei nicht. Dimitrovs Formanstieg seit dem Erreichen des Halbfinales bei den US Open ist deutlich spürbar, der 28-Jährige nähert sich zurecht wieder den Top 20 der Welt an. Djokovic musste hart kämpfen, um mit dem ersten Break der Partie zum 3:2 im zweiten Satz deutlicher auf die Siegerstraße zu gelangen.

Tatsächlich sollte dieser Aufschlagverlust Dimitrovs sich als entscheidend erweisen. Die zwei folgenden Aufschlaggewinne des Bulgaren ohne Punktverlust blieben Makulatur, weil ihm gleichzeitig selber nur noch ein Punkt bei Djokovics Service gelingen sollte. Der konnte nach einer Stunde und 39 Minuten den Einzug ins Finale feiern, wo er entweder auf seinen großen Rivalen Rafael Nadal oder den jungen Kanadier Denis Shapovalov trifft. 

(Bild: (c) imago images / Xinhua)

        

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Christian Schwell
am 02.11.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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