Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

WTA Finals Shenzhen: Weltranglistenerste Ashleigh Barty entthront Elina Svitolina

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
03.11.2019|14:10 Uhr|von Henrike Maas
WTA Finals Shenzhen: Weltranglistenerste Ashleigh Barty entthront Elina Svitolina

Ashleigh Barty ist die Gewinnerin der WTA Finals. Die Weltranglistenerste besiegt die Titelverteidigerin Elina Svitolina mit 6:4, 6:3. Es ist im sechsten Anlauf der erste Sieg von Barty gegen Svitolina, die heute besonders bei eigenem Aufschlag insgesamt eine zu schwache Leistung zeigte. Die Australierin wird mit ihrer Siegprämie von 4,42 Mio. US-Dollar zudem das höchste Preisgeld in der Geschichte des Profitennis (Damen und Herren) mit nach Hause nehmen.

Hohes Niveau bei beiden - Barty nutzt Chancen besser

Das Match startete auf sehr hohem Niveau. Beide Spielerinnen agierten ruhig und konzentriert. Wie schon im gesamten Verlauf des Turniers dominierten Ashleigh Barty und Elina Svitolina über den jeweiligen Aufschlag und bauten darüber die Punkte sauber auf. Wenig zu holen für die jeweilige Rückschlägerin. Während Barty mehr Variationen zeigte, punktete Svitolina über ihre perfekte Abdeckung des Courts. Das machte die Partie technisch und taktisch äußerst sehenswert, erhöhte aber auch mit jeder Minute den Druck auf die Spielerinnen, dieses Niveau unbedingt zu halten. Die Erste, die etwas wackelte, war Ashleigh Barty. Die Australierin musste beim Aufschlagspiel zum 5:4 einen Breakball abwehren, zeigte in dieser engen Situation aber gute Nerven und blieb stark. Nun war es an ihrer Gegnerin, mal kurz das Flattern zu bekommen. Ein mentaler Aussetzer, der die Ukrainerin teuer zu stehen kam. Zwar kämpfte sich Svitolina nach einem 0:30 noch auf 40:30 vor, verhaspelte sich dann aber und gab beim dritten Breakball den Satz 4:6 an Ashleigh Barty ab. Für die Nummer 1 der Welt war es erst der dritte Satz überhaupt, den sie gegen Elina Svitolina gewinnen konnte.

Barty bleibt stark

Nur ist so ein Satzgewinn eben auch nur ein Teil der Miete auf dem Weg zum Matchsieg. Da würde Barty dranbleiben müssen, wenn sich die ganze Partie nicht noch drehen sollte. Das schwirrte der 23-Jährigen scheinbar auch im Kopf rum, als sie ziemlich unglücklich mit einem Doppelfehler ihr zweites Aufschlagspiel abgab und Svitolina die 2:1-Führung schenkte. Doch die Titelverteidigerin hatte heute besonders beim Aufschlag einen ihrer schwächeren Tage erwischt. Die Einladung zum Satzausgleich ging so schnell wie sie gekommen war. Barty holte sich das Break direkt wieder zurück und brachte anschließend zu Null das eigene Servicegame durch. 3:2 für die Australierin. 

Mit der langsam näher rückenden Entscheidung im zweiten Satz begann das Nervenspiel. Wer würde mehr aus der Situation machen? Zunächst sah es so aus, als könne Ashleigh Barty den Schwung nutzen und setzte sich mit Break ab. Das holte sich Elina Svitolina aber direkt wieder zurück, denn kampflos wollte die Nummer 8 der Welt ihren Titel nicht hergeben. Aber jeder Kampfgeist nützt halt wenig, wenn du deine eigenen Pflichtaufgaben nicht erledigt bekommst. Erneut gab die Ukrainerin ihr Aufschlagspiel ab und dieses Mal ließ sich Ashleigh Barty die Chance nicht mehr entgehen. Zu Null servierte sie sich zu ihrem ersten Titel bei den WTA Finals.

(Bilder © imago images / Xinhua)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Henrike Maas
am 03.11.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

» Zu den Beiträgen von Henrike Maas