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ATP Masters Paris: Novak Djokovic zum 5. Mal König von Paris

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03.11.2019|16:15 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Masters Paris: Novak Djokovic zum 5. Mal König von Paris

Diesmal hat er es besser gemacht als im Vorjahr: Novak Djokovic, der das Masters-Finale von Paris im vergangenen Jahr noch gegen Karen Khachanov verloren hatte, ist 2019 als Sieger hervorgegangen. Im Endspiel am Sonntag schlug der Serve den Kanadier Denis Shapovalov mit 6:3, 6:4.

Für "Nole" war dieser Erfolg gleichbedeutend mit seinem fünften Triumph in der französischen Hauptstadt. Sein bis dato letzter Sieg lag bereits vier Jahre zurück, 2015 schlug er Andy Murray.

Shapovalov ließ kaum etwas zu - und verlor dennoch den 1. Satz

Shapovalov gelang es indes, seinen goldenen Oktober bis in den November zu verlängern - trotz der Niederlage. Denn wer gegen die Nummer eins der Welt ein Match verliert, braucht sich dafür nicht zu schämen. Im Gegenteil: "Shapo" blickt auf grandiose Wochen zurück. In Stockholm  gewann er sein erstes ATP-Turnier und konnte nun in Paris zeigen, dass sein frühes Aus kürzlich in Wien eher ein Ausrutscher war.

Ärgerlich war für den Kanadier, dass er in diesem Masters-Finale ausgerechnet den Start ein bisschen verschlief und schnell mit 0:3 zurücklag. Mit Ausnahme eines einzigen Aufschlagspiels blieb der 20-Jährige im ersten Satz komplett ohne Breakbälle gegen sich. Dennoch: Der "Djoker" zeigte wieder einmal eindrucksvoll, warum er ein Champion ist und brillierte durch seine Effizienz. Letztendlich sicherte er sich diesen Turniersieg ohne einen einzigen Satzverlust, auch Tsitsipas und Dimitrov konnten daran zuvor nichts ändern.

Kein Final-Duell Djokovic vs. Nadal

Auch wenn sich der eine oder andere Tennis-Fan ein Final-Duell Djokovic vs. Nadal gewünscht haben dürfte, gilt es festzuhalten, dass Shapovalov (11:2 Asse im Endspiel) eine gute Alternative zu dem Spanier war, der sein Halbfinal-Match aufgrund einer Verletzung im Bauch-Bereich absagen musste.

Im zweiten Satz war es dann das verflixte, siebte Spiel, das dem jungen Kanadier die Chancen auf seinen ersten Masters-Titel verbaute. Wieder war Djokovic im richtigen Moment zur Stelle und zog mit 4:3 davon - der Rest war Formsache für den besten Tennisspieler der Welt.

(Bild: (c) imago images / ZUMA Press)

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Dennis Ebbecke
am 03.11.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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