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Novak Djokovic: Mit viel Selbstvertrauen zu den ATP Finals

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03.11.2019|17:15 Uhr|von Henrike Maas
Novak Djokovic: Mit viel Selbstvertrauen zu den ATP Finals

Novak Djokovic kann sich um seine Woche in Paris-Bercy wahrlich eine Schleife binden. Mit seinem ungefährdeten Sieg über Denis Shapovalov hatte sich der Serbe nicht nur seinen fünften Triumph bei dem Turnier geholt, sondern auch zum nun 34. Mal ein Masters für sich entschieden. Dabei hat Djokovic in der ganzen Woche nicht einen Satz abgeben. Beste Voraussetzungen, um mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein zu den ATP Finals nach London zu reisen, wie der 32-Jährige nach seinem Sieg bestätigte: "Es war ein tolles Turnier für mich. Ich habe keinen Satz verloren und besonders in den letzten drei Tagen sehr gut gespielt. Mir gibt [der Turniersieg] aber vor allem ein gutes Gefühl für die World Tour Finals in London."

Trotz Niederlage - positive Bilanz bei Shapovalov

Nicht unbedingt eine gute Nachricht für alle seine Gegner in London, denen ein weniger selbstbewusster Novak Djokovic sicher auch recht gewesen wäre. Wie gut der Serbe sein Masters gespielt hat, zeigt ein Blick auf die Zahlen. Besonders bei seinem zweiten Aufschlag war er eine absolute Bank. Während Djokovic 80 Prozent seiner zweiten Aufschläge in Zählbares ummünzte, waren es bei Denis Shapovalov gerade mal 18 Prozent. Damit bot der Kanadier seinem Gegner eine viel zu große Angriffsfläche. Da halfen dem 20-Jährigen auch seine eigentlich guten ersten Aufschläge und die 11 Asse wenig.

Sein erstes Masters-Finale direkt gegen Djokovic spielen zu müssen, ist natürlich auch eine undankbare Aufgabe. Eine Erfahrung, die Shapovalov aber auf lange Sicht sicher weiterbringen wird. Der junge Kanadier hat im letzten Drittel der Saison noch mal einen großen Entwicklungsschritt gemacht und in Stockholm seinen ersten Titel gewonnen. Daher hielt sich die Enttäuschung bei ihm auch in Grenzen. "Es war so eine tolle  und bedeutende Woche für mich. Danke an mein Team, hier und zu Hause. Sie investieren jede Woche so viel. Was ich erreiche ist daher nicht nur mein Verdienst", zog er die positiven Dinge aus dieser Erfahrung. Zudem kann er sich dank seiner guten Performance in Paris darüber freuen, das Jahr zum ersten Mal innerhalb der Top 20 zu beenden.

Rennen um die Nummer 1 bleibt spannend

Auf welchem Platz Novak Djokovic das Jahr beenden wird, ist noch nicht klar. Obwohl er in Paris gewonnen hat, wird der 32-Jährige am Montag die Nummer 1 erst mal wieder an Rafael Nadal abgeben müssen. Ob das aber bis nach London so bleibt, wird sich zeigen. Zwar hat der Serbe dort eine Menge Punkte zu verteidigen, aber sein Konkurrent im Rennen um die 1 ist angeschlagen. So hatte Nadal sein Halbfinale gegen Denis Shapovalov nicht antreten können, weil er sich beim Training vor dem Match eine Bauchmuskelverletzung zugezogen hatte. Nicht die besten Vorraussetzungen, um den Platz an der Sonne in der nächsten Woche verteidigen zu können.

(Bilder © imago images / PanoramiC)

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Henrike Maas
am 03.11.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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