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ATP Finals: Alle Infos zum Showdown der besten Acht

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05.11.2019|11:30 Uhr|von Christian Schwell
ATP Finals: Alle Infos zum Showdown der besten Acht

Vom 10. bis 17. November 2019 ist es wieder soweit: Nach einer langen ATP Saison machen die besten Spieler in Einzel und Doppel nochmal im exklusiven Kreis namens Londoner O2-Arena einen Sieger unter sich aus. Mehr oder weniger auf den letzten Drücker hat auch Titelverteidiger Alexander Zverev die letzte und endgültige Qualifikationshürde übersprungen und ist wieder dabei. In diesem Jahr bleibt er aber nicht der einzige deutsche Teilnehmer. myTennis liefert alles Wissenswerte rund um das  Turnier und zeigt auch, wo man die Spiele der ATP Finals am Bildschirm verfolgen kann.

Der Austragungsort

Die 50. Jubiläumsausgabe des finalen Turniers der ATP-Saison findet - wie alle Ausgaben dieses Events seit 2009 - in London statt. Austragungsort ist die 20.000 Zuschauer fassende O2-Arena. Für die Veranstalter dort kommt wahrscheinlich langsam Wehmut auf, denn die Tage des Turniers in der britischen Hauptstadt sind gezählt. 2021  wandert das Turnier ins italienische Turin ab.

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Die qualifizierten Spieler

Teilnahmeberechtigt sind die acht Profis und die acht Doppelpaarungen, die in der aktuellen Saison über alle Turniere hinweg beim sogenannten "Race to London" die meisten Punkte gesammelt haben. Das Feld wird in diesem Jahr von French- und US-Open-Sieger Rafael Nadal angeführt, dem aber im Punktestand Novak Djokovic als Champion in Melbourne und Wimbledon eng auf dem Fersen ist. So kommt es zwischen diesen beiden in London auch noch neben  dem Kampf um den Titel zum Duell um den ersten Platz der Weltrangliste zum Jahresende.

Hinter Nadal und Djokovic hat sich der große Roger Federer mal wieder sicher für das Turnier der besten Spieler qualifiziert. Auch die Teilnahmen von Shoting-Star Daniil Medvedev und dem French-Open-Finalisten Dominic Thiem standen aufgrund ihrer konstanten Saisonleistungen früh fest. Der Grieche Stefanos Tsitispas musste da schon etwas länger auf die endgültige Bestätigung warten, er hat seine Qualifikation im herbstlichen Asia-Swing der Tour fest gezurrt.

Noch etwas spannender wurde es für Titelverteidiger Alexander Zverev und den Italiener Matteo Berrettini. Noch in der letzten Woche standen ihre Startplätze beim Masters von Paris zur Disposition, letztendlich musste sich aber sowohl Roberto Bautista Agut als auch Gael Monfils mit dem undankbaren Platz als möglicher Ersatzspieler begnügen.   

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Auch im Doppel gibt es diesmal eine deutsche Beteiligung. Die Roland-Garros-Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies haben genug Punkte gesammelt, um sich für eine tolle Saison mit der London-Qualifikation zu belohnen.

Neben den beiden Deutschen treten noch die Kolumbianer Juan Sebastian Cabal und Robert Farah, Lukaz Kubot (Polen) und Marcelo Melo (Brasilien), Rajeev Ram (USA) und Joe Salisbury (Großbritannien), Raven Klaasen (Südafrika) und Michael Venus (Australien), Jean-Julien Rojer (Niederlande) und Horia Tecau (Rumänien) und die französische Paarung aus Pierre Hugues Herbert und Nicolas Mahut zum Kampf um die Doppel-Krone 2019 an.

Mike Bryan hat das Turnier im letzten Jahr zusammen mit Jack Sock gewonnen und wäre eigentlich in diesem Jahr wieder mit seinem Bruder Bob qualifiziert gewesen. Da die beiden zurückgezogen haben, rücken Ivan Dodig und Filip Polasek (Kroatien/ Slowakei) nach.   

Das Turnier-Format 

Sowohl im Einzel als auch im Doppel wird zunächst in Vierer-Gruppen gespielt, deren Gruppenköpfe die zwei bestplatzierten Spieler bzw. Teams der Saison bilden. Im Modus "jeder gegen jeden" werden dann die Halbfinalisten ermittelt, die im K.O.-System die Endspielteilnehmer und schließlich auch Sieger ausspielen.   

Die Weltranglistenpunkte

Besonders für Rafa und Novak und ihren Kampf um die Nummer eins wichtig: Bei den ATP Finals werden Weltranglistenpunkte vergeben. 200 davon erhält jeder Sieger eines Gruppenspiels, 400 ergattert man für den Sieg im Halbfinale und der Turniersieger bekommt nochmal zusätzlich 500 Punkte gut geschrieben. Sollte der Sieger das Turnier ohne Niederlage gewonnen haben, kann er sich sogar noch über zusätzliche 1500 Punkte für die Rangliste freuen.  vor dem ersten Ballwechsel beträgt der Vorsprung Nadals auf Djokovic 640 Punkte.



Das Preisgeld in Einzel und Doppel

Neben der Ehre und den Punkten für die Weltrangliste geht es in London auch noch um eine Menge Geld. allein für die Qualifikation werden 215.000 US Dollar an jeden der acht Spieler ausgeschüttet, für jeden Sieg in der Gruppenphase kommt nochmal die selbe Summe hinzu. Ein Halbfinalsieg schlägt mit 657.000 Dollar zu Buche und der Sieger des Turniers kann sich über 1.354.000 Dollar freuen. Hat er den Titel ohne Niederlage in der Gruppe errungen, kommt sogar nochmal ein Bonus von 2.871.000 Dollar oben drauf.   

Die Doppelpaare müssen sich da mit weniger begnügen: Für sie gibt es 103.000 Dollar für die Qualifikation, 40.000 für Siege in der Gruppe und 106.000 bzw, 204.000 Dollar für Erfolge im Halbfinale und Finale. Der Bonus für  ungeschlagene Champions  beträgt 533.000 Dollar für das Paar. 



Deutsche Sieger und Teilnehmer der Vergangenheit

An erster Stelle ist da natürlich Alexander Zverev zu nennen, der um seine Titelverteidigung aus 2018 kämpft, als er mit dem Final-Erfolg über Novak Djokovic seinen bisher größten Triumph feiern konnte. davor gab es für DTB Profis eine lange Durststrecke bis hin zurück in die goldenen Achtziger- und neunziger-Jahre des deutschen Herrentennis. Boris Becker konnte die Veranstaltung 1988, 1992 und 1995 für sch entscheiden, Michael Stich gewann das Turnier im Jahre 1993.

Selbst die prestigeträchtige Qualifikation für das Turnier der besten Profis war für DTB-Akteure in den letzten Jahrzehnten keine Selbstverständlichkeit: Boris Becker führt die Liste mit 11 Teilnahmen deutlich an, Zverev ist mit jetzt drei Qualifikationen schon zusammen mit Michael Stich zweiter in dieser Rangliste. Nicolas Kiefer, Rainer Schüttler und Tommy Haas konnten sich jeweils einmal für die ATP Finals qualifizieren.

TV Übertragung der ATP Finals

In Deutschland kann man die Spiele der "ATP-Weltmeisterschaft" beim Bezahlsender Sky verfolgen. Auch ohne Sky-Abonnement ist das per gebührenpflichtigen Sky-Ticket im Livestream möglich. Alternativ kann man die Spiele auch beim Streaming-Anbieter TennisTV ebenfalls kostenpflichtig verfolgen.  

(Bild: (c) imago images / Xinhua)


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Christian Schwell
am 05.11.2019 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Alexander Zverev
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Kevin Krawietz
Germany Kevin Krawietz ATP #481
Daniil Medvedev
Russia Daniil Medvedev ATP #4
Dominic Thiem
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Italy Matteo Berrettini ATP #8
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Greece Stefanos Tsitsipas ATP #6
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