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ATP NextGen Finals: Topfavorit De Minaur zieht souverän ins Finale ein

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08.11.2019|20:25 Uhr|von Maximilian Bohne
ATP NextGen Finals: Topfavorit De Minaur zieht souverän ins Finale ein

Der erste Finalist in Mailand steht fest: Alex de Minaur wirbelte mit einem weiteren überzeugenden Auftritt ins Endspiel der ATP NextGen Finals. Der australische Top-Favorit bezwang Frances Tiafoe in vier Sätzen.

 

De Minaur wird Favoritenrolle gerecht

 

Zum Spitzenduell kam es gleich im ersten Halbfinale bei der dritten Auflage des Nachwuchsturniers in Mailand. Der topgesetzte De Minaur erwartete mit Frances Tiafoe die Nummer zwei der Setzliste. Während „Demon“ in der Gruppenphase drei souveräne Siege einfuhr und als Gruppensieger ins Halbfinale einzog, qualifizierte sich der Amerikaner erst mit dem Sieg über Mikael Ymer im letzten Gruppenspiel für die Runde der letzten 4. 

 

Von Beginn an demonstrierte De Minaur seine Stärke und unterstrich seinen Titelanspruch. Gleich im dritten Spiel gelang dem 20-Jährigen das erste Break und nach nur 19 Minuten servierte er den Satz mit einem Ass zum 4:2 nach Hause. Und damit nicht genug: Immer besser kam der Australier in Schwung, traf nun beinahe alles und nahm seinem Gegenüber auch im zweiten Durchgang das Service zum 2:1 ab. Dieses Mal kam es aber noch dicker für Tiafoe, zum 1:4 und 0:2-Satzrückstand kassierte der 21-Jährige gleich das nächste Break nach gerade einmal 36 gespielten Minuten.

 

Tiafoe meldet sich zurück

 

Jetzt sah alles nach einer klaren Angelegenheit aus. Aber weit gefehlt, mit Beginn des dritten Durchgangs und dem Rücken zur Wand drehte Tiafoe jetzt plötzlich auf und ging schnell mit Break in Führung. Bei 2:0 und Entscheidungspunkt konnte der Amerikaner einen engen Ballwechsel für sich entscheiden und sich das Doppelbreak sichern. Mit einem eindrucksvollen 4:0 in nur 14 Minuten meldete sich der Weltranglisten-47. eindrucksvoll im Geschehen zurück.

 

Im vierten Satz entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch, allerdings lange ohne Breakchancen für die Returnspieler. Bei 2:3 aus Sicht von Tiafoe war es dann wieder De Minaur, der sich ein 30:40 und damit Matchbälle erkämpfen konnte. Nach insgesamt 1:13 Stunde nutzte der 20-Jährige den ersten dann auch und zog doch recht souverän mit 4:2, 4:1, 0:4, 4:2 ins Finale ein. 

 

Finale gegen Sinner oder Kecmanovic

 

Dort nimmt De Minaur am Samstag (21 Uhr) nach 2018 den zweiten Anlauf auf den Titel. Er trifft entweder auf Miomir Kecmanovic oder Jannik Sinner, der mit einer Wildcard ins Turnier gerutschte 18-jährige Publikumsliebling sorgte zu Beginn der Woche für viel Furore und qualifizierte sich als erster Italiener überhaupt für das Halbfinale des Turniers.

(Bild © imago images / HochZwei/Syndication)

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Maximilian Bohne
am 08.11.2019 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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