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Von der 551 zum NextGen-Sieger: Jannik Sinner krönt Traumjahr

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09.11.2019|22:20 Uhr|von Henrike Maas
Von der 551 zum NextGen-Sieger: Jannik Sinner krönt Traumjahr

Jannik Sinner ist Sieger der NextGen ATP Finals. Der Italiener zeigte vor heimischem Publikum eine fabelhafte Performance und besiegte den topgesetzten Alex de Minaur mit 4:2, 4:1, 4:2. Sinner, der mit einer Wildcard ins Turnier gekommen war, krönt mit dem Titel auch eine Fabelsaison. Als Nummer 551 gestartet, steht der 18-Jährige inzwischen auf Platz 95 der Welt. 

Sinner wie im Rausch

Das Match war gerade mal zwei Aufschlagspiele alt, doch in Sachen Entertainment konnte sich das Publikum in Mailand wirklich nicht beschweren. Jannik Sinner und Alex de Minaur hatten eine Menge Laune mitgebracht und nahmen das Finalmatch mehr als ernst. Vom ersten Punkt an boten sich die beiden einen hochklassigen Schlagabtausch. Während Sinner mit seiner Power konstant Druck aufbaute, nutzte de Minaur seine flinken Beine, um die Bälle geschickt übers Feld zu verteilen. Gegensätze, die sich lange hätten ausgleichen können, doch schnell setzte sich Sinners Power durch. Der Italiener spielte, angefeuert vom  Heimpublikum, wie im Rausch und machte wenig falsch.

Zweimal hintereinander nahm er seinem Gegner zu Null den Aufschlag ab. Das erste Break brachte Jannik Sinner den ersten Satz mit 4:2, das zweite Break sicherte ihm die Führung im zweiten Durchgang. Alex de Minaur hingegen wurde zusehends frustrierter. Was die Nummer 1 des Turniers auch versuchte, Sinner fand meist eine bessere Antwort. Nach knapp 50 Minuten stand es 4:2, 4:1 für den 18-jährigen Lokalmatador.

De Minaur erlebt böse Wiederholung

Eine Situation, die in Alex de Minaur wahrscheinlich ein ziemlich unangenehmes Déjà-vu-Gefühl ausgelöst haben dürfte. War der Australier doch schon letztes Jahr mit vier Matchsiegen ins Finale gerauscht, nur um dort dann gegen Stefanos Tsitsipas den Kürzeren zu ziehen. Nun wiederholte sich das Spiel für den 20-Jährigen, der einfach keine Lösung gegen Jannik Sinner fand. Auch im dritten Satz kassierte de Minaur wieder ein Break, das Sinner dann grundsolide zum Titel schaukelte.

(Bilder © imago images / ZUMA Press)

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Henrike Maas
am 09.11.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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