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ATP Finals: Dominic Thiem ringt auch Djokovic in irrer Nervenschlacht nieder

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13.11.2019|00:00 Uhr|von Maximilian Bohne
ATP Finals: Dominic Thiem ringt auch Djokovic in irrer Nervenschlacht nieder

Dominic Thiem ist bei den ATP Finals der nächste Paukenschlag gelungen. Der Österreicher bezwang nach Roger Federer auch Novak Djokovic. In 2:47 Stunden bezwang er den Serben in einer epischen Partie mit 6(5):7, 6:3, 7:6(5).

 

Thiem aktiver, aber mit mehr Fehlern

 

Mit herausragenden Leistungen dominierten beide am Sonntag den ersten Gruppenspieltag. Thiem besiegte zum dritten Mal in diesem Jahr Roger Federer, Djokovic gönnte Matteo Berrettini gerade einmal drei Spiele. Vorzeichen für ein grandioses Match also, die erfüllt werden sollten. Dem „Djoker“ gelang der bessere Start und das frühe Break zum 3:1. Vollkommen unbeeindruckt schlug der Österreicher allerdings sofort zurück und vollendete ein perfektes Returnspiel mit einem Rückhand-Winner die Linie runter zum Rebreak. Die Zuschauer sahen einen Schlagabtausch auf hohem Niveau, in dem die Aufschläger nun souveräner wurden. Bis zum 6:6 blieb alles in der Reihe, ein Tiebreak musste her. 

 

Der in den Ballwechseln deutlich aktivere „Dominator“ verlegte hier eine Vorhand zu viel und musste sich mit 7:5 geschlagen geben. Ausschlaggebender Faktor: die unerzwungenen Fehler. 17 derer leistete sich Thiem, der Weltranglistenzweite sich gerade einmal zwei.  Im zweiten Satz konnte der 26-Jährige seine Power besser in Punkte ummünzen und sich gleich mal mit Break zum 3:0 absetzen. Bei eigenem Service geriet die immer stärker werdende Nummer fünf der Welt nicht mehr in Bedrängnis und konnte nach 1:44 mit dem 6:3-Satzgewinn ausgleichen. 

 

Epischer Tiebreak entscheidet die Partie

 

Auch im Entscheidungssatz gelang Thiem das schnelle Break zum 1:0. Die immer noch extrem hochklassige  und unterhaltsame Partie blieb aber ausgeglichen. Bei 3:2 sah sich Thiem erstmals seit dem ersten Durchgang Breakbällen gegenüber, die „Nole“ sofort zum Ausgleich nutzte. Bei 5:4 für den Serben geriet der Österreicher bei eigenem Aufschlag in die Bedrouille, konnte sich aber stark befreien und seinen Gegner anschließend selbst vehement unter Druck setzen und sich drei Breakbälle erkämpfen. Gleich den ersten konnte er nutzen, bekam beim Ausservieren aber gehörige Probleme. Es kam wie es kommen musste, der "Djoker" breakte zurück und der Tiebreak brachte die Entscheidung. In einem höchst epischen, dramatischen Finale hatte schließlich Thiem das bessere Ende, drehte einen 0:4-Rückstand noch und siegte nach 2:47 Stunden mit 6(5):7, 6:3, 7:6(5)

 

Entscheidung fällt zwischen Federer und Djokovic

In den abschließenden Gruppenpartien trifft am Donnerstag zunächst Thiem auf den bereits ausgeschiedenen Berrettini, dann geben sich abschließend Federer und Djokovic zum 49. Mal die Ehre. Der Gewinner der Partie bekommt den zweiten Platz im Halbfinale. 

(Bild © imago images / Farbfoto)

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Maximilian Bohne
am 13.11.2019 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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