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ATP Finals: Krawietz/Mies verpassen 44 Jahre alten Rekord im Doppel

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15.11.2019|14:30 Uhr|von Adrian Rehling
ATP Finals: Krawietz/Mies verpassen 44 Jahre alten Rekord im Doppel

Es war die ganz große Chance, erneute deutsche Tennis-Geschichte zu schreiben. Doch Kevin Krawietz/Andreas Mies schrammten gegen das topgesetzte Duo knapp dran vorbei.

Die Gegner im alles entscheidenden Gruppenspiel - Juan Sebastian Cabal und Robert Farah - sind bei den ATP Finals in London nicht nur die Nummer eins der Setzliste, sondern beenden auch die Saison an der Spitze. In Ehrfurcht erstarren brauchten "KraMies" aber dennoch nicht, denn im Gegensatz zu den Kolumbianern konnte das DTB-Duo schon einen Sieg einfahren beim Saisonabschluss.

Trotzdem war das "Helden-Doppel" erneut zum Siegen verdammt, denn nur so konnte der Einzug ins Halbfinale geschafft werden. Im ersten Durchgang entwickelte sich ein offener, packender Schlagabtausch. Bis zum 3:3 war auf beiden Seiten alles problemlos in der Reihe, ehe sich Krawietz/Mies bei 40:40 den ersten Breakball erfightet hatten. Beim anschließenden Return blieb Mies jedoch an der Netzkante hängen.

Bis zum Tiebreak passierte dann nichts mehr. Und auch in diesem gaben sich die Aufschläger keine Blöße, sodass die Deutschen beim 6:5 Satzball hatten. Dieses Mal war es der Return von Krawietz, der an der Netzkante hängen blieb. Kurz darauf hatten die Kolumbianer die erste Chance zur Satzführung, doch Krawietz zeigte sich mit einem angedeuteten Flug-Volley hellwach. Der nachfolgende Return von Cabal war aber für die DTB-Kombi zu stark, zweiter Satzball für das Nummer-Eins-Duo. Und diesen vollendete erneut Cabal.

Ein Spieler ragt heraus

Zu Beginn des zweiten Satzes direkt der nächste Nackenschlag für Krawietz und Mies. Erst sorgte Cabal beim 30:30 mit einem hervorragenden Return für die Breakchance, ehe - wer auch sonst - Cabal am Netz zumachte und vollstreckte.

Beim 1:2 hatten "KraMies" die Chance, wieder alles gerade zu biegen, doch am Ende eines tollen Ballwechsels stand wieder ein Spieler im Weg: Juan Sebastian Cabal. Unfassbar. Chance abgewehrt, Aufschlag durchgebracht - und wenig später die Entscheidung mit dem zweiten Break zum 5:2 eingefahren.

Kevin Krawietz und Andreas Mies verpassten auf Grund der 6:7, 2:6-Niederlage den zweiten Sieg beim Saisonfinale. Es wäre zum ersten Mal seit 1975 der Fall gewesen, dass ein rein deutsches Duo - damals Jürgen Faßbender und Hans-Jürgen Pohmann - zwei Erfolge holt. Dennoch können die French-Open-Sieger stolz auf ihre Leistungen in London sowie die gesamte Saison sein.

(Bild (c) imago images / Colorsport)

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Adrian Rehling
am 15.11.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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