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Davis Cup: Darum kann Deutschland den 10-maligen Champion schlagen

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22.11.2019|10:25 Uhr|von Dennis Ebbecke
Davis Cup: Darum kann Deutschland den 10-maligen Champion schlagen

Sie sind beide noch ungeschlagen, doch das wird sich heute (nicht vor 17.30 Uhr) definitiv ändern. Im Viertelfinale des reformierten David Cups stehen sich am Freitag Deutschland und Großbritannien gegenüber.  Die Mannschaft von Kapitän Michael Kohlmann geht nach zwei Siegen in zwei Spielen ebenso wie die Briten mit großem Selbstvertrauen in dieses Duell.

Auf dem Papier spricht erst einmal vieles für das Team um den früheren Wimbledon-Sieger Andy Murray. Mit zehn Titeln zählt Großbritannien zu den erfolgreichsten Nationen in diesem prestigeträchtigen Wettbewerb. Nur die USA (32 Titel) und Australien (28) siegten häufiger, Frankreich ist mit ebenfalls zehn Triumphen gleichauf. Zuletzt reichte es für die Briten 2015 zum ganz großen Coup.

Deutscher Team-Spirit sorgt für Optimismus

Der dreimalige Davis-Cup-Champion Deutschland wartet hingegen schon seit 1993 auf einen Erfolg. Zumindest in Bezug auf den Team-Spirit zählt Schwarz-Rot-Gold 26 Jahre danach wieder zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Wer die bisherige Performance von Philipp Kohlschreiber und Co. beim Final-Turnier in der Gruppenphase gesehen hat, wird das vermutlich unterstreichen. Nach dem großartigen 3:0-Auftaktsieg gegen Argentinien konnten die Deutschen den Einzug ins Viertelfinale gegen Chile perfekt machen.

Bereits nach dem Sieg von "Kohli" gegen Nicolas Jarry war das Weiterkommen in trockenen Tüchern. Ebenso wichtig wie dieser glatte Zweisatzerfolg waren die Statements der DTB-Profis in den vergangenen Tagen. Sie glauben an sich, sprechen - wie im Fall von Kohlschreiber - immer wieder von einem "großartigen Team" und der "Monsterstimmung" innerhalb der Mannschaft.

Struff: "Unsere Reise hier ist noch nicht beendet"

Und auch Jan-Lennard Struff, der das zweite, letztlich bedeutungslose Einzel gegen den Chilenen Cristian Garin denkbar knapp verlor, strotz nur so vor Selbstbewusstsein. "Unsere Reise hier ist noch nicht beendet", hatte "Struffi" nach seiner Niederlage im Tiebreak erklärt.

Dieser Team-Gedanke ist genau die richtige Zutat, um einem zehnmaligen Davis-Cup-Champion gefährlich werden zu können. Großbritannien qualifizierte sich zwar mit zwei Siegen für das Viertelfinale, glänzte gegen Kasachstan (2:1) und die Niederlande (2:1) aber nicht wirklich. Während Andy Murry und Kyle Edmund ihre Einzel gewinnen konnte, ist bei Daniel Evans (zwei Niederlagen) noch Luft nach oben. Ein Duell auf Augenhöhe könnte uns im Doppel bevorstehen. Weder Kevin Krawietz/Andreas Mies noch Jamie Murray/Neal Skupski haben in Madrid bisher verloren.

(Bild (c) imago images / Paul Zimmer)

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Dennis Ebbecke
am 22.11.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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