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Trainerin Judy Murray für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

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23.11.2019|13:00 Uhr|von Fabian Buß
Trainerin Judy Murray für ihr Lebenswerk ausgezeichnet

Wer bereits im Alter von nur 60 Jahren für sein Lebenswerk geehrt wird, der muss etwas ganz Besonderes geleistet haben. Diese Ehre wird jetzt Judy Murray in ihrer Heimat Großbritannien zuteil. Bei den UK Coaching Awards am 5. Dezember in London wird die gebürtige Schottin für ihre Lebensleistung als Tennistrainerin ausgezeichnet.

Judy Murray zählt zu den berühmtesten und erfolgreichsten weiblichen Tenniscoaches der Welt. Sie hatte maßgeblichen Anteil daran, dass es ihre beiden Söhne Jamie (sieben Grand-Slam im Doppel) und Andy (drei Grand-Slam-Titel) auf die Profi-Tour schafften. Als ehemalige Spitzenspielerin gab Mama Murray ihr Wissen früh an ihre Söhne weiter und formte sie trotz schwieriger Trainingsbedingungen in Schottland zu Weltklassespielern.  Weiteren britischen Spielern wie Jamie Baker, Elena Baltacha, oder Colin Fleming half sie, die Nummer eins des Landes zu werden. Zudem führte sie von 2011 bis 2016 das britische Fed-Cup-Team als Teamtäptan an.

"Vorbild und globale Botschafterin"

Es sind aber nicht nur Verdienste im Profitennis, die ihr jetzt den Preis für das Lebenswerk einbringen. Judy Murray sei "Vorbild und globale Botschafterin für das Damentennis", heißt es in einer Mitteilung  der Trainervereinigung UK-Coaching. Seit 30 Jahren setze sie sich als Trainern dafür ein, dass jedes Kind die Möglichkeit bekomme, um Tennis zu spielen - unabhängig vom sozialen Hintergrund und den Fähigkeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, gründete sie auch eine eigene Stiftung. Zudem entwickelte sie eigene Tennisprogramme, die sie regelmäßig auf Turnieren und Kongressen in Deutschland vorstellt. Sie wünsche sich mehr weibliche Coaches im Tenniszirkus, betont Judy Murray seit Jahren. Ihre Programm solle mithelfen, mehr Frauen für den Job zu begeistern und die Männerdominanz im Trainergeschäft zu durchberechen.

Judy Murray war übrigens selber früher auf der Profitour unterwegs. Insgesamt 64 Titel heimste sie in Schottland im Laufe ihrer aktiven Karriere ein. Als sie zunehmend das Heimweh plagte, unter anderem auch weil sie in Barcelona ausgeraubt wurde, entschied sie sich für eine Trainerlaufbahn in ihrer schottischen Heimat. Eine Entscheidung, die sich auszahlte und jetzt mit dem Preis für das Lebenswerk belohnt wird.

(Bild (c) imago images / GEPA pictures)

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Fabian Buß
am 23.11.2019 gepostet von:
Fabian Buß
Als kleiner Junge stand Fabian erstmals auf dem Tennisplatz und als Teenie schaute er fasziniert dem jungen Roger Federer am Hamburger Rothenbaum zu. Diese Faszination ist bis heute geblieben und spornte ihn an, Redakteur zu werden und über Sport zu berichten. Sein Motto: „Der Ball ist rund und man weiß nie, was passieren wird!“

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