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Davis Cup: Kanada erreicht zum ersten Mal das Finale

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23.11.2019|17:20 Uhr|von Henrike Maas
Davis Cup: Kanada erreicht zum ersten Mal das Finale

So muss Davis Cup sein, zumindest vom Tennis her. In einem spannenden Entscheidungsdoppel setzten sich Vasek Pospisil und Denis Shapovalov mit 6:3, 4:6, 7:6 (5) gegen Andrey Rublev und Karen Khachanov durch. Damit wurde Tennisgeschichte geschrieben, denn durch den Sieg steht Kanada zum ersten Mal überhaupt im Finale des Davis Cup.

Kanada gewinnt unterhaltsamen ersten Durchgang

Von Beginn des Halbfinal-Nachmittags an hatten sich die vier Jungs aus Kanada und Russland wirklich was vorgenommen. Hatten die beiden Einzel zwischen Vasek Pospisil und Andrey Rublev sowie zwischen Denis Shapovalov und Karen Khachanov schon richtig Laune gemacht, sollte nun die Krönung im Doppel folgen. Immerhin hing am Ergebnis dieses Matchs für beide Teams der Einzug ins Davis Cup-Finale. Da wollte man, trotz der Tatsache, dass die Einzel sicher das ein oder andere Körnchen gekostet hatten, noch mal alles reinlegen.

Den besseren Start erwischte Kanada. Die Kombination aus dem vom Einzelsieg gepushten Denis Shapovalov und dem im Doppel enorm erfahrenen Vasek Pospisil machte sich  glänzend und holte direkt das erste Aufschlagspiel von Russland. Karen Khachanov und Andrey Rublev hatten anders als ihre Gegner noch Mühe, ihre Punkte sauber aufzubauen und einheitlich zu agieren. Zwar steigerten sich die beiden im Verlauf des Satzes immer mehr, konnten in den entscheidenden Momenten aber nie wirklich zupacken. Verdient ging der erste Durchgang mit 6:3 an Shapovalov und Pospisil, die ihren Matchplan gnadenlos gut durchzogen.

Rublev und Khachanov können Aufholjagd nicht krönen

Team Russland würde sich steigern müssen, wenn sie hier noch ein Wörtchen in Sachen Finaleinzug mitreden wollten. Dass Khachanov und Rublev das können, hatten sie zuvor in ihrem dramatischen Doppelsieg gegen Novak Djokovic und Viktor Troicki bewiesen. So zeigten die beiden jungen Russen auch diesmal Kampfgeist und bogen die Verhältnisse im zweiten Satz um. Das erste Break zur 3:1-Führung mussten sie zwar noch mal wieder abgeben, das zweite Break zur 5:3-Führung münzten Karen Khachanov und Andrey Rublev dann aber zum Satzausgleich um. 

Ein wirklich verdienter Ausgleich für eine Halbfinalbegegnung, die Spannung auf einem ganz hohen Niveau bot. Im entscheidenden Satz des entscheidenden Doppels entspannte sich zwischen beiden Teams nun ein wahrer Nervenkrimi um den Sieg. Mal hatten die Kanadier ihre Chancen, mal hatte Russland die Nase vorn. Doch erst im - irgendwie vorhersehbar - entscheidenden Tiebreak konnten sich dann Vasek Pospisil und Denis Shapovalov mit dem einen glücklicheren Punkt ins Finale durchsetzen.

(Bild © imago images / Agencia EFE)

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Henrike Maas
am 23.11.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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