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Medvedev, Tsitsipas, Struff: 3 Durchstarter der ATP-Saison

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27.11.2019|13:00 Uhr|von Adrian Rehling
Medvedev, Tsitsipas, Struff: 3 Durchstarter der ATP-Saison

Eins vorweg: Diese Liste lässt sich natürlich auch beliebig auf fünf, zehn oder 15 Spieler hochschrauben. Doch die Wahl wurde ganz bewusst betroffen.

Daniil Medvedev (Russland)

Wochenlang sorgte gefühlt nur ein Profi für Schlagzeilen. Von Turnier zu Turnier fegte Daniil Medvedev ins Endspiel, unfassbare sechsmal in Serie. Darunter zwei Masters-Events und auch die US Open. Es war eine sensationelle Phase, die ihn endgültig in die absolute Weltklasse brachte.

Als Nummer 16 war der Russe in die Saison gestartet, phasenweise war er die Nummer vier und drohte sogar in die Phalanx der Nadals, Djokovic´ und Federers einzudringen. Nur am Ende eines atemberaubenden Jahres ließ ein wenig die Kraft nach, sodass Medvedev als Nummer fünf ins Ziel kam. Dennoch: Dieser Typ ist einer für die Zukunft.

Stefanos Tsitsipas (Griechenland)

Im Gegensatz dazu der Grieche, der besonders hintenraus sein großes Highlight setzte. Tsitsipas zeigte in aller Regelmäßigkeit starke Leistungen, bei den großen Turnieren blieb ihm der ganz große Wurf allerdings verwehrt - bis zum großen Finale.

In London kürte er sich nach einer phantastischen Woche zum Weltmeister, siegte in einem fesselnden Endspiel gegen Dominic Thiem. Der 21-Jährige spielte sich in der Weltrangliste in diesem Jahr von 15 auf sechs nach vorn, eine Grenze scheint es für Tsitsipas nicht (mehr) zu geben.

Jan-Lennard Struff (Deutschland)

Diese schien virtuell für "Struffi" lange jenseits der Top 40 gezogen zu sein. Immer mit dabei im erweiterten Konzert der Großen, aber nie so wirklich den großen Sprung geschafft. Das war diese Saison anders.

Natürlich schaffte Struff nicht einen solchen Durchbruch wie Matteo Berrettini. Auch das Vorpreschen von Felix Auger-Aliassime oder Andrej Rublev war vermutlich noch spektakulärer. Doch Struff - natürlich auch etwas durch die deutsche Brille gesehen - begeisterte dieses Jahr mit seinem Power-Tennis und einem Sprung von 57 auf 35. Daher haben wir uns bewusst für den 29-Jährigen entschieden, der die Offseason aktuell in Südafrika genießt.


(Bilder (c) imago images)

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Adrian Rehling
am 27.11.2019 gepostet von:
Adrian Rehling
Redakteur
Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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