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Tsitsipas, Zverev, Thiem: Laver Cup treibt die Stars zu neuer Stärke

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27.11.2019|10:00 Uhr|von Maximilian Bohne
Tsitsipas, Zverev, Thiem: Laver Cup treibt die Stars zu neuer Stärke

Der Laver Cup. Das etwas andere Event im Tennisjahr. Wo sonst treten die besten Spieler der Welt miteinander, statt gegeneinander an? Wo erfahren gestandene Spieler wie Fabio Fognini Coaching von Roger Federer und Rafael Nadal?Wo erfahren gestandene Spieler wie Fabio Fognini Coaching von Roger Federer und Rafael Nadal? Richtig, nirgendwo.

Sock gewinnt nur beim Laver Cup

Der Laver Cup bringt etwas ins Spiel, was bei anderen Turnieren fehlt: das Mannschaftsgefühl. Und das beflügelt. Beispiel gefällig? Jack Sock. Der Amerikaner gewann im ganzen Jahr 2019 kein einziges Einzel, außer im Trikot von Team World gegen den Weltranglisten-11. Fognini. Das Spannende ist, dass der Wettbewerb auch über seine zeitlichen Grenzen hinaus für Befreiung zu sorgen scheint.

Zverev wie aus Fesseln befreit

Nehmen wir Alexander Zverev. Der junge Deutsche spielte eine eher schwache Saison 2019, gewann gerade so ein 250-er Event in Genf, wirkte sonst oft wie gefesselt. Bis zum Laver Cup Ende September. Mit Legenden wie Federer und Nadal an der Seitenlinie rief der 22-Jährige auf einmal sein bestes Tennis ab. Erst noch die unglückliche Niederlage gegen John Isner, dann wurde „Sascha“ im entscheidenden Spiel mit einem Sieg über Milos Raonic zum Matchwinnerdann wurde „Sascha“ im entscheidenden Spiel mit einem Sieg über Milos Raonic zum Matchwinner. Und endlich lief es auch auf der Tour wieder besser. Halbfinale in Peking, beim Masters in Shanghai Federer geschlagen und ins Finale eingezogen. Bei den ATP Finals Nadal geschlagen und ins Halbfinale eingezogen – ein versöhnliches Ende nach einer sonst zumeist enttäuschenden Saison. 

Thiem und Tsitsipas dominieren Saisonfinale

Zverev ist kein Einzelfall. Dominic Thiem wurde häufig nachgesagt, kein Hartplatzspieler zu sein. Tatsächlich feierte der Österreicher seine großen Erfolge wie den Finaleinzug bei den French Open häufig auf Sand. Nach dem Laver Cup blühte Thiem auf – gewann nacheinander die hochkarätigen Turniere von Peking und Wien und musste sich erst im Endspiel der ATP Finals Stefanos Tsitsipas geschlagen gebenmusste sich erst im Endspiel der ATP Finals Stefanos Tsitsipas geschlagen geben. Auch die Bilanz des Griechen nach dem Sieg von Team Europe in Genf kann sich sehen lassen: Finale in Peking, Halbfinale in Shanghai und Basel und das Sahnehäubchen mit dem Finals-Triumph.

 Shapovalov feiert größte Karriereerfolge

 Etwas weniger im Rampenlicht stand Denis Shapovalov. Dabei raste der Kanadier in den zwei Monaten nach dem Laver Cup in der Weltrangliste von Platz 33 auf Platz 15. Wie? Halbfinale in Chengdu, erster Turniersieg in Stockholm und Finaleinzug beim Masters in Paris. Erst gegen Novak Djokovic war hier Schluss. Auch beim Davis Cup überzeugte der 20-Jährige und führte Kanada bis ins Finale, wo gegen Spanien dann der krönende Abschluss knapp ausblieb.

Natürlich schossen nicht alle Teilnehmer des seit 2017 existenten Laver Cups kometenhaft nach oben. Der Trend bei den jüngeren Teilnehmern ist allerdings sehr deutlich. Für gestandene Spieler wie Nadal, Federer, Fognini oder Isner tat sich wenig. Raonic und Kyrgios absolvierten nur noch drei Matches im restlichen Jahr und Taylor Fritz feierte seine Erfolge 2019 eher in der Mitte der Saison. Dennoch scheint die elektrisierende Atmosphäre des Turniers, das Teamgefühl und die Unterstützung der ganz Großen ihre Wirkung auf einige Spieler zu haben.

Die Vorfreude auf den Laver Cup 2020 in Boston könnte größer kaum sein.

(Bild © imago images / GEPA Pictures)

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Maximilian Bohne
am 27.11.2019 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Stefanos Tsitsipas
Greece Stefanos Tsitsipas ATP #6
Fabio Fognini
Italy Fabio Fognini ATP #12
Jack Sock
USA Jack Sock ATP #<500
Roger Federer
Switzerland Roger Federer ATP #3
Denis Shapovalov
Canada Denis Shapovalov ATP #15
Rafael Nadal
Spain Rafael Nadal ATP #1
John Isner
USA John Isner ATP #19
Milos Raonic
Canada Milos Raonic ATP #31
Nick Kyrgios
Australia Nick Kyrgios ATP #30
Taylor Fritz
USA Taylor Fritz ATP #32
Dominic Thiem
Austria Dominic Thiem ATP #4
Alexander Zverev
Germany Alexander Zverev ATP #7