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Endlich Heimsieg(e) und ein neuer Lieblingsbelag

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29.11.2019|13:00 Uhr|von Maximilian Bohne
Endlich Heimsieg(e) und ein neuer Lieblingsbelag

Die Vier wurde 2019 zur goldenen Zahl für Dominic Thiem. Zum vierten Mal in Serie feierte der Österreicher mindestens 50 Siege in einer Saison. Und auf Rang vier der Weltrangliste überwintert „Domi“ nach einem überaus erfolgreichen Jahr. In Sachen Titelgewinne brachte das Jahr sogar noch mehr Freude: Gleich fünf Mal durfte Thiem in der abgelaufenen Saison eine Trophäe in die Höhe stemmen.

Erster Masters-Triumph in Indian Wells

Er ist einer der großen Herausforderer der „Big Three“. Auch in diesem Jahr unterstrich Thiem seinen Anspruch, den elitären Kreis von Djokovic, Federer und Nadal zu durchbrechen. Zwar gelang ihm das noch nicht ganz – der 26-Jährige ist aber dichter dran als je zuvor. Dabei lief der Saisonauftakt überhaupt nicht so wie geplant. Aus in der zweiten Runde bei den Australian Open, enttäuschende Ergebnisse auf den sonst so geliebten Sandplätzen von Südamerika. Erst im März – auf Hartplatz wohlgemerkt – nahm der große Erfolg seinen Anfang. Mit 7:5 im dritten Satz bezwang der „Dominator“ Roger Federer im Finale von Indian Wells, der erste Masters-Triumph überhaupt für Thiem.

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Grand-Slam Finale und erster Turniersieg in Österreich

Der zweite Sand-Anlauf brachte dann auch Erfolge auf der roten Asche. Auf dem Weg zum Turniersieg in Barcelona unter anderem Nadal ausgeschaltet, das Halbfinale in Madrid erreicht und zum krönenden Abschluss im Endspiel der French Open gelandet. Keine schlechte Bilanz für den Clay-Court-Swing von Europa. Die Rasensaison war wie so häufig kurz und schmerzhaft: Erstrundenniederlage in Wimbledon, das war es auch schon. Dann, endlich, der erste Turniersieg vor heimischem Publikum in Kitzbühel. Wie eine Erlösung für den Lichtenwörther, der bisher nur einmal im Finale des Turniers gestanden hatte.

Überraschender Erfolg auf Hartplatz

Wieder früh Schluss war bei den US Open, nach dem Laver Cup ein paar Wochen später legte „Domi“ aber so richtig los. Turniersiege bei den hochkarätigen Turnieren von Peking und Wien, wo Thiem als erster Österreicher das Double perfekt machte. Bei den ATP Finals dominierte er Federer und Djokovic innerhalb von zwei Tagen, verpasste jedoch die Krönung und scheiterte im Finale ganz knapp an Stefanos Tsitsipas. Dennoch steht nach diesem Jahr die überraschende wie freudige Erkenntnis: Auch auf Hartplatz ist Dominic Thiem zu Großem fähig. Man darf gespannt sein, ob der „Dominator“ 2020 den ganz großen Wurf schaffen kann.

(Bild © imago images / GEPA Pictures)

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Maximilian Bohne
am 29.11.2019 gepostet von:
Maximilian Bohne
Redakteur
Maximilian ist seit seiner Kindheit begeisterter Sportfan und Tennisspieler. Nach dem Abitur hat er sich dazu entschieden, seine beiden Leidenschaften, den Sport und das Schreiben, zu verbinden.

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