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Naomi Osaka 2019: Highlights in Australien und Asien - Tiefpunkt in Europa

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28.11.2019|15:55 Uhr|von Dennis Ebbecke
Naomi Osaka 2019: Highlights in Australien und Asien - Tiefpunkt in Europa

Nachdem Naomi Osaka die US Open 2018 sensationell gegen Serena Williams für sich entschieden hatte, waren sich viele Fans nicht sicher, was von der Japanerin in den kommenden Jahren zu erwarten sein wird. War der Triumph in Flushing Meadows nur ein positiver Ausrutscher oder der Beginn einer einzigartigen Siegesserie?

Mit Blick auf 2019 kann man resümieren: Sie hat die One-Hit-Wonder-Befürchtungen eindeutig widerlegt, kann mit dem Verlauf des Jahres aber nicht hundertprozentig zufrieden sein. Dabei hätte der Start nicht besser sein können: Osaka gewann mit den Australian Open das zweite Grand Slam in Folge und avancierte Ende Januar zur ersten Asiatin, die im Dameneinzel Weltranglistenplatz eins erobern konnte.

In Europa gab es für Osaka kaum etwas zu holen

Ihr Finalsieg in Melbourne gegen Petra Kvitova war eine Art Wachablösung - zumindest fühlte es sich so an. Doch dann rauschte die 22-Jährige überraschend in eine Ergebnis-Krise. Nach der Trennung von ihrem deutschen Trainer Sascha Bajin im Februar und der Ernennung von Jermaine Jenkins zum neuen Coach lief bei Naomi relativ wenig zusammen. Vor allem bei den Turnieren in Europa blieb die Japanerin recht deutlich hinter den Erwartungen zurück - inklusive der Majors in Paris (Dritte Runde) und Wimbledon (Erste Runde).

Osaka selbst analysierte ihr Tennis-Jahr 2019 selbstkritisch und zeichnete folgendes Bild: "Es fühlt sich an, als wäre mein Jahr wie ein U gewesen. Die Australian Open, großartig. Europa war der untere Teil des Us. Nicht der Kontinent, nur meine Saison dort. Und Asien war wieder die andere Hälfte des Us."

One-Hit-Wonder? Auf keinen Fall!

Den Titel bei den US Open konnte sie nicht verteidigen, sondern musste sich mit dem Achtelfinale (immerhin eine Steigerung im Vergleich zu den beiden vorherigen Grand Slams) zufriedengeben. Naomi zeigte allerdings Nehmer-Qualitäten und kehrte in ihrem Heimatland gestärkt zurück. Osaka siegte in Osaka und konnte auch die China Open für sich entscheiden.

Alles schien angerichtet für einen gelungenen Jahresausklang bei den WTA Finals in Shenzhen, doch daraus sollte nichts werden. Der Grund: Osaka wurde von einer Verletzung (Schulter) zurückgeworfen und musste nach nur einem Gruppenspiel - das sie gegen Kvitova sogar gewinnen konnte - zurückziehen. Im Anschluss gab die Weltranglistendritte das erwähnte "U"-Interview, in dem sie ihre Saison treffend analysierte. One-Hit-Wonder? Auf keinen Fall! Super-Jahr? Zur einen Hälfte ja, zur anderen nein. Klar ist, dass sie mit ihrem Talent noch viele glorreiche Momente erleben wird.

(Bild (c) imago images / VCG)

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Dennis Ebbecke
am 28.11.2019 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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