Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

Russlands Nummer 3, die das Potential zur 1 hat

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
29.11.2019|11:30 Uhr|von Fabian Buß
Russlands Nummer 3, die das Potential zur 1 hat

Um mehr als 50 Plätze verbesserte sich Andrey Rublev in diesem Jahr in der Weltrangliste. Noch steht der 22-jährige Russe hinter seinen Landsmännern Daniil Medwedew und Karen Khachanov, doch das könnte sich bald ändern, denn Rublev will 2020 oben angreifen.

Als großes Talent galt Andrey Rublev schon lange. Spätestens seit seinem Triumph 2014 in der Junioren-Konkurrenz bei den French Open (Finalsieg gegen den Spanier Jaume Munar) wurde dem Rotschopf eine große Karriere prognostiziert. Der große Durchbruch auf der ATP-Tour gelang Rublev jedoch erst in diesem Jahr. 38 Matches gewann Rublev in dieser Saison, so viele wie nie zuvor. Den größten Turniersieg seiner Karriere feierte Rublev ausgerechnet an seinem 22. Geburstag beim Heimturnier in seiner Geburtstadt Moskau.  Der manchmal etwas schüchtern wirkende Russe hielt vor heimischen Publikum dem Druck stand und warf auf dem Weg zum Titel Routiniers wie Marin Cilic oder Adrian Mannarino aus dem Turnier. Es war sein insgesamt zweiter Titel auf der ATP-Tour.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Thank you so much Moscow🇷🇺 you will be always a special one🙏🖤 @vtbkremlincup #moscow #russia #2ndtitle

Ein Beitrag geteilt von Andrey Rublev (@andreyrublev) am

Roger Federer in 62 Minuten besiegt

Zudem bewies Rublev in diesem Jahr eindrucksvoll, dass er selbst vor den größten Namen keine Angst mehr hat. Beim ATP-Masters-Turnier in Cincinatti besiegte er Roger Federer glatt in zwei Sätzen (6:3, 6:4) - in nur 62 Minuten! Er fügte dem Maestro damit eine seine deutlichsten Niederlagen in diesem Jahr und die schnellste Pleite seit 2003 bei.  Für den Russen war es der größte Sieg seiner Karriere und gleichzeitig eine Warnung an die Konkurrenz, dass er auch in großen Matches sein Bestes Tennis abrufen kann. Dies bekamen auch Nick Kyrgios und Stefanos Tsitsipas zu spüren, die Rublev in desem Jahr bei den US Open bezwingen konnte.

Eines seiner Erfolgsgeheimnisse ist seine Vielseitigkeit. Nicht nur auf Hartplatz, sondern auch auf Sand fuhr Rublev 2019 starke Ergebnisse ein. Beim Turnier am Hamburger Rothenbaum schaffte es Rublev ins Endspiel. Nach überraschenden Siegen gegen den French-Open-Finalisten Dominik Thiem und den Spanier Pablo Carreno Busta musste sich Rublev im Endspiel nur dem Georgier Nikoloz Basilashvili geschlagen geben -  knapp in drei Sätzen. Seine guten Leistungen auf Sand sind jedoch nicht überraschend: Mit dem Spanier Fernando Vicente hat Rublev einen ausgewiesenen Sandplatzspezialisten als Coach an seiner Seite.

Hält der Rücken, sind die Top 20 drin

In den vergangenen Jahren wurde der ehrgeizige Russe regelmäßig von Verletzungen gestoppt. Speziell der Rücken machte ihn immer wieder Probleme und zwang ihn zu Pausen, doch zuletzt hielt sein Körper den Strapazen stand.  Viele anstrengende Matches in kurzer Zeit spielte Rublev unter anderem auch beim Finalturnier im Davis Cup, wo er mit Russland das Halbfinale erreichte - an der Seite von Karen Khachanov. In Madrid waren sie Teamkollegen, doch auf der ATP-Tour werden sie im neuen Jahr wieder Konkurrenten sein. Denn Andrey Rublev will als nächstes nicht nur die Top 20 angreifen, sondern auch versuchen, die Nummer eins seines Landes zu werden. Das Potential dazu hat er alle mal.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

All I can say, THANK YOU SO MUCH🙏🖤🇷🇺 @daviscupfinals #daviscup #madrid #russia

Ein Beitrag geteilt von Andrey Rublev (@andreyrublev) am


(Bild (c) imago images / PanoramiC)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

Wütend

WüTEND

0

Fabian Buß
am 29.11.2019 gepostet von:
Fabian Buß
Als kleiner Junge stand Fabian erstmals auf dem Tennisplatz und als Teenie schaute er fasziniert dem jungen Roger Federer am Hamburger Rothenbaum zu. Diese Faszination ist bis heute geblieben und spornte ihn an, Redakteur zu werden und über Sport zu berichten. Sein Motto: „Der Ball ist rund und man weiß nie, was passieren wird!“

» Zu den Beiträgen von Fabian Buß