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Was wir 2020 gerne erleben würden

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26.12.2019|12:20 Uhr|von Henrike Maas
Was wir 2020 gerne erleben würden

Im Dezember kommt die Tenniswelt kurz zur Ruhe. Keine Turniere mehr, die Spielerinnen und Spieler gehen nach Hause und genießen eine kleine Pause. Dann geht der Blick schon wieder nach vorne. Die Vorbereitung auf nächstes Jahr steht an. Fitness, Technik, Spielzüge - alles muss für die Ziele der kommenden Saison sitzen. Ausgang ungewiss. Aber träumen darf man und wünschen. Das haben wir in der Redaktion gemacht und mal die sportlichen Ereignisse gesammelt, die wir 2020 gerne erleben würden. Was wünscht ihr euch?

Boris Becker wird Trainer von Alexander Zverev

Alexander Zverev hatte nicht die ideale Saison. Der ATP Finals-Sieger von 2018 fiel nach seinem größtem Triumph in ein Formtief. Mit ziemlich durchwachsenem Tennis arbeitete sich der 22-Jährige durch das Jahr und hatte auch neben dem Platz mit einigen Problemen zu kämpfen. Nach der Trennung von Coach Ivan Lendl wurden nicht wenige Stimmen laut, die sich für Zverev eine Zusammenarbeit mit Boris Becker wünschen. Doch die beiden Deutschen zierten sich lange, ehe zum Ende des Jahres Alexander Zverev bestätigte mit Becker 2020 in Australien sprechen zu wollen. Da sieht man sich zur ersten Auflage des ATP Cup und kann eine mögliche Kollaboration erörtern. Wir würden einer Zusammenarbeit der beiden positiv entgegen sehen, besonders auch im Hinblick auf die Grand Slams, wo Zverev nach wie vor seine Probleme hat. 

Ein erstmaliger Grand Slam-Sieger bei den Herren

Überhaupt Grand Slams, ein wichtiges Thema und eines, das nach unserer Meinung bei den Herren mal etwas frischen Wind vertragen könnte. So sehr wir die Big 3 für ihre Leistung bewundern, aber ein neuer Grand Slam-Champion am ATP-Himmel täte allen gut. In diesem Jahr haben Dominic Thiem und Daniil Medvedev schon an der Tür zum Major-Titel geklopft und wir hätte nichts dagegen, wenn einer in 2020 die Pforte dann auch durchschreiten würde.

Doppel-Triumph für Julia Görges

Bei den Damen war Grand Slam-technisch der Wunsch nach einem Doppel-Triumph für Julia Görges ein Thema. Auch wenn der Fokus nach wie vor auf dem Einzel liegt und die 31-Jährige auch hier ihre Chancen hat, würde einige einen Grand Slam-Triumph im Doppel für "Jule" gerne sehen. Die Karten stehen dafür 2020 ganz gut. Denn die Deutsche hat angekündigt im kommenden Jahr mit der Weltranglistenersten Ashleigh Barty bei ausgewählten Turnieren im Doppel antreten zu wollen. Barty hat Erfahrung mit dem Gewinnen von Grand Slams - im Doppel wie im Einzel - und ist zudem eine gute Freundin von Görges. Beste Voraussetzungen also für einen Erfolg.

Eine "deutsche" Tennis-Medaille in Tokio

Wobei wir auch eine Mixed-Medaille von Julia Görges und Kevin Krawietz in Tokio mit Handkuss nehmen würden. Die beiden hatten zum Ende des Jahres verkündet, bei den Olympischen Spielen gerne für Deutschland im Mixed antreten zu wollen. Als Generalprobe für "Göwietz" sind die French Open angedacht. Aber auch ein erneuter Triumph von Angelique Kerber, die 2016 in Rio die Silbermedaille holte, ist auf der Wunschliste vertreten.

Andy Murray zurück in den Top 10

Genauso wie Andy Murray. Wir waren irgendwie noch nicht fertig damit, den Schotten meckernd und ackernd über die Tenniscourts dieser Welt ziehen zu sehen. Wobei es Anfang 2019 ganz danach aussah. Dort gab Murray bei den Australian Open unter Tränen bekannt, dass spätestens nach Wimbledon für ihn Schluss sei. Anhaltende Hüftprobleme machten dem 32-Jährigen das Spielen zur Qual. Kurze Zeit später ließ sich die ehemalige Nummer 1 operieren und ein künstliches Gelenk einsetzen. Hauptsächlich um seine Lebensqualität zu verbessern, aber Murray wäre nicht Murray, wenn er hier nicht auch auf ein Comeback geschielt hätte. Es klappte und der Schotte gewann im Londoner Queen's Club an der Seite von Feliciano Lopez im Doppel und holte sich in Antwerpen seinen ersten Einzeltitel nach zwei Jahren. Damit ist Murray inzwischen wieder auf Platz 125 der Weltrangliste vorgerückt. Wir würden ihm eine Rückkehr in die Top 10 gönnen.

Erfolgreiches Rasentennis in Deutschland

Spannend wird es 2020 in Deutschland vor allem hinsichtlich der Turnierlandschaft. Mit den WTA-Turnieren in Bad Homburg und Berlin kommen gleich zwei neue Events ins Land. Beides sind Rasenveranstaltungen und wir wünschen ihnen viel Erfolg. Würde sich ein ausverkauftes Steffi-Graf-Stadion bei einem rein deutschen Finale doch auch mehr als gut machen. 

Roger hängt noch (mindestens) drei Jahre dran

Unter den Rasenenthusiasten sind auch diejenigen, die von Roger Federer nicht genug bekommen. Mit 38 ist der Schweizer eigentlich nicht mehr im Garde-Alter für Tennisspieler, aber immer noch sehr erfolgreich unterwegs. Das darf gerne noch ein paar Jahre so bleiben, angefangen mit nächstem Jahr.  

(Bild © imago / PRiME Media Images / Andy Rowland)

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Henrike Maas
am 26.12.2019 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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