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Dieser Spieler fabrizierte 410 Doppelfehler in einem Jahr

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29.12.2019|18:00 Uhr|von Fabian Buß
Dieser Spieler fabrizierte 410 Doppelfehler in einem Jahr

Auf diesen Titel hätte Benoit Paire wohl gerne verzichtet. Unglaubliche 410 Doppelfehler servierte der Franzose 2019 - und avancierte damit zum Doppelfehler-König auf der ATP-Tour.  In 63 Spielen im Jahr 2019 schenkte Paire seinen Gegnern durchschnittlich sieben Punkte pro Partie durch zwei Aufschlagfehler in Serie.

Wie unglaublich dieser Wert ist, zeigt ein Blick auf die Statistiken der vergangenen zehn Jahre, die auf der Webseite ultimatetennisstatistics.com aufgelistet sind. Benoit Paire ist demnach der einzige Spieler, der in diesem Jahrzehnt die magische 400er-Marke in einer Saison durchbrach. Zum Vergleich: Denis Shapovalov, der Doppelfehler-König des Vorjahres, fabrizierte 2018 "nur" 359 Doppelfehler. Vor zwei Jahren wurde Benoit Paire schon einmal Doppelfehler-König des Jahres, aber mit "nur" 287 Doppelfehlern. Die Tendenz beim Franzosen geht also deutlich nach oben.

Den zweiten Platz im Jahresranking 2019 sicherte sich ein Deutscher. Alexander Zverev schlug insgesamt 378 Mal zwei Auschläge in Serie ins Aus bzw. ins Netz. "Sascha" hatte in vielen seiner insgesamt 69 Saisonmatches große Probleme mit seinem Service. Im Spiel gegen Novak Djokovic bei den diesjährigen French Open unterliefen dem Hamburger beispielsweise drei (!) Doppelfehler am Stück. Noch krasser fiel seine Bilanz beim ATP-Master-Event in Cincinati aus: Unglaubliche 20 Doppelfehler produzierte Zverev bei seiner Dreisatzniederlage gegen Miomir Kecmanovic.

Nikoloz Basilashvili ist der dritte Spieler, der 2019 die 300er-Marke durchbrach. Mit "nur" 302 Doppelfehlern in 52 Matches liegt der Georgier aber deutlich hinter dem Führungsduo. Den Rekord hält übrigens ein Russe. 2001 fabrizierte Yevgeny Kafelnikov insgesamt 479 (!) in einer Saison. Eine Marke, die kein Spieler so schnell brechen will.

Dafür wurde 2019 ein anderer kurioser Rekord eingestellt. Bei den US Open unterliefen Alexander Bublik in seinem Drittrundenmatch gegen Thomas Fabbiano unglaubliche 26 Doppelfehler. Dies hatte zuletzt Marc Rosset 1991 in Wimbledon geschafft. Aber im Gegensatz zum Schweizer gewann Bublik sein Match. Einen Sieg mit so vielen Doppelfehlern hatte kein Tennisprofi vor ihm errungen.

(Bild (c) imago images / Montage)

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Fabian Buß
am 29.12.2019 gepostet von:
Fabian Buß
Als kleiner Junge stand Fabian erstmals auf dem Tennisplatz und als Teenie schaute er fasziniert dem jungen Roger Federer am Hamburger Rothenbaum zu. Diese Faszination ist bis heute geblieben und spornte ihn an, Redakteur zu werden und über Sport zu berichten. Sein Motto: „Der Ball ist rund und man weiß nie, was passieren wird!“

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Alexander Zverev
Germany Alexander Zverev ATP #7
Denis Shapovalov
Canada Denis Shapovalov ATP #15
Nikoloz Basilashvili
Georgia Nikoloz Basilashvili ATP #28
Alexander Bublik
Russia Alexander Bublik ATP #55
Benoit Paire
France Benoit Paire ATP #20