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ATP Cup: Medvedev schlägt Fognini nach Albtraum-Start

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03.01.2020|14:40 Uhr|von Christian Schwell
ATP Cup: Medvedev schlägt Fognini nach Albtraum-Start

Der erste Satz war ein Albtraum, dann aber wachte der US-Open-Finalist doch noch auf: Daniil Medvedev besiegt Fabio Fognini mit 1:6, 6:1, 6:3 und holt damit nach dem Sieg von Karen Khachanov über Stefano Travaglia den zweiten Punkt für Russland gegen Italien beim ATP Cup in Perth. 

Ein desaströser erster Satz von Medvedev

Nachdem sich Medvedev im allerersten Spiel der Partie gleich mehrere Breakchancen erspielt hatte aber keine davon nutzen konnte, entwickelte sich die Partie anschließend so, als hätte jemand dem Russen den Stecker gezogen. Ja, Fognini spielte selbst gutes Tennis, aber was Medvedev über weite Strecken des ersten ablieferte, war schon recht desaströs.

Nicht alleine die statistischen Werte wie eine Aufschlagquote von nur 41 Prozent waren alarmierend, auch die Schlagauswahl stimmte bei der Nummer fünf der Weltrangliste häufig einfach nicht. Von dem Rhythmus, der Medvedev über weite Strecken des vergangen Jahres ausgezeichnet hatte, war wenig zu sehen. Entsprechend gelang ihm erst bei 0:5 ein erster Spielgewinn, Fogninis Satzführung nach weniger als einer halben Stunde Spielzeit konnte das aber natürlich nicht mehr verhindern.       

In Satz zwei dreht sich die Partie plötzlich

Vielleicht war dieser Satzgewinn für den Kopf des Italieners aber sogar zu leicht ausgefallen, denn in der Folge war es die Nummer zwölf der Welt, die mehr und mehr den Faden verlor. Plötzlich war er es, der schnell den Anschluss verlor und nach dem zwischenzeitlichen 1:1 einen Spielverlust nach dem anderen hinnehmen musste. Erneut weniger als eine halbe Stunde später war der souveräne Auftakt des Monte-Carlos-Siegers 2019 schon nur noch Makulatur und ein selbst verbesserter Medvedev konnte den Satzausgleich verbuchen. 

Fognini stemmt sich vergeblich gegen die Niederlage

Erst zu Beginn von Satz drei gelang es dann beiden Profis endlich zeitgleich, ein ansprechendes Leistungsniveau abzurufen. Tendenziell war aber jetzt der Russe der bessere Spieler auf dem Platz. Fognini konnte zunächst noch in seinem ersten Aufschlagspiel drei Breakbälle abwehren, geriet wenig später aber doch ins Hintertreffen.

Ein zweites Break zugunsten von Medvedev verhinderte ein sich gegen die Niederlage stemmender Fognini bei 2:4 aus seiner Sicht zunächst noch erfolgreich, zwei Spiele später entschied der nächste Aufschlagverlust des Italieners aber dann doch ein Match, in das der letztendliche Sieger erst spät hinein gefunden hatte. Russland führt dadurch vor dem Doppel uneinholbar mit 2:0. 


(Bild: (c) imago images / AAP)

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Christian Schwell
am 03.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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