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ATP Cup: Nächstes Doppelfehler-Drama von Alexander Zverev gegen Tsitsipas

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05.01.2020|11:58 Uhr|von Dennis Ebbecke
ATP Cup: Nächstes Doppelfehler-Drama von Alexander Zverev gegen Tsitsipas

Der Start ins Jahr 2020 hätte für Alexander Zverev kaum schlechter verlaufen können. Nach seinem Doppelfehler-Festival (14 an der Zahl) zum Auftakt des ATP Cups gegen den Australier Alex de Minaur ließ ihn sein Aufschlag auch in seinem zweiten Match gegen Stefanos Tsitsipas (neun Doppelfehler) im Stich.

Die Folge: Der Grieche fegte die schwarz-rot-goldene Nummer eins mit 6:1, 6:4 vom Platz und sorgte nach "Struffis" Auftaktsieg gegen Michail Pervolarakis für den 1:1-Ausgleich im Duell zwischen Deutschland und Griechenland.

Nach zuletzt vier Niederlagen gegen Tsitsipas in Folge und der schweren Last der Auftaktpleite gegen de Minaur im Rücken hatte man am Sonntag zunächst den Eindruck, dass "Sascha" mit einer anderen Einstellung ins Match gegangen war. Er pushte sich nach Punktgewinnen, rückte häufiger und mit mehr Entschlossenheit ans Netz vor. 

Doppelfehler-Serie von Zverev hält weiter an

Doch die gute Körpersprache sollte schnell wieder verschwinden. Der Grund: Zverev konnte seine Achillesferse "Aufschlag" innerhalb der vergangenen zwei Tage nicht beheben. Bereits sein allererster Aufschlag in diesem Match mündete in einen Doppelfehler. Bei 1:4 aus seiner Sicht produzierte der Hamburger drei weitere und gab so den ersten Satz leichtfertig ab.

Im zweiten Satz nahm der Doppelfehler-Wahnsinn seinen Lauf - und das trotz eines frühen Breaks und einer 2:0-Führung aus Sicht des Deutschen. Mit seinem nunmehr achten Doppelfehler "schenkte" Zverev seinem Kontrahenten das Re-Break zum 1:2. Zwar versuchte Kapitän Boris Becker seinem Schützling im Anschluss, verbal neuen Mut einzuhauchen, doch dieser war zu diesem Zeitpunkt mental längst auf dem Tiefpunkt angelangt.

Lautstarke Wortgefechte mit Zverev senior

Das nächste Break für den Griechen, der nicht ansatzweise an sein Limit gehen musste, ließ nicht lange auf sich warten. Diesmal unterlief Zverev zum 2:3 zwar kein Doppelfehler, doch der Rhythmus war ihm aufgrund seiner Probleme beim Aufschlag endgültig abhanden gekommen. Es folgten lautstarke Wortgefechte mit dem eigenen Vater und eine Körpersprache, die der deutschen Tennis-Szene und vor allem Zverev selbst zu denken geben dürfte. Es bleibt ihm zu wünschen, dass er dieses Tief bis zum Start der Australian Open irgendwie überwinden kann ...

Beim ATP Cup steht das deutsche Team nach zwei Zverev-Niederlagen nun kurz vor dem Aus. Selbst ein Sieg im abschließenden Doppel könnte in Anbetracht der 0:3-Pleite zum Auftakt gegen Australien zu wenig sein, da nur die zwei besten Gruppenzweiten den Sprung ins Viertelfinale schaffen.

(Bild (c) imago images / AAP)

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Dennis Ebbecke
am 05.01.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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