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ATP Cup: Goffin schockt Nadal und Spanien

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10.01.2020|12:15 Uhr|von Christian Schwell
ATP Cup: Goffin schockt Nadal und Spanien

Wenn man sich auf eines in der Tenniswelt verlassen konnte, so war es in den letzten Jahren Rafael Nadal bei Auftritten in Mannschaftswettbewerben für sein Land. Ging er im Einzel für Spaniens Team an den Start, überrollte der Weltranglistenerste seine Gegner zuverlässig regelrecht. Selbst um einen einzelnen Satzverlust zu finden, muss man in seiner Statistik schon bis ins Jahr 2011 zurückblättern.

Heute aber war es mal wieder so weit: Ein deutlich unter seinen Möglichkeiten agierender Nadal musste gegen David Goffin in Sydney nicht nur einen Satz abgeben, er verlor das Match mit 4:6, 6:7 (3). Belgien hat dadurch nach der Niederlage von Steve Darcis gegen Roberto Bautista Agut überraschend den kaum für möglich gehaltenen Ausgleich geschafft, die Entscheidung im letzten Viertelfinale des ATP Cups ist so ins Doppel verschoben.

Nadal findet nie wirklich ins Spiel

Während Goffin von der Grundlinie immer wieder gerade mit seiner Vorhand beeindruckte, hatte Nadal von Beginn der Partie an Schwierigkeiten, seinen Rhythmus zu finden. Die Grundschläge ließen oft die übliche Schärfe und Länge vermissen, er wirkte müde und weniger beweglich als sonst und selbst wenn er Linienrichter-Endscheidungen elektronisch überprüfen ließ, fehlte ihm heute der rechte Durchblick - es ging regelmäßig zu seinen Ungunsten daneben.   

Einen ersten Breakvorteil Goffins zum 3:2 konnte er noch schnell korrigieren, bei 4:4 verlor er dann aber schon wieder sein Service und konnte nicht mehr zurückschlagen. Nach einer Stunde, in der Nadal beständig mit der eigenen Form kämpfte,  ging der Satz mit 6:4 an den Belgier, der trotz seiner aggressiven taktischen Herangehensweise immer überlegt agierte und die Schwächen Nadals klug ausnutzte.  

Dem "Mentalitätsmonster" gelingt heute die Wende nicht 

Auch anschließend war keine Besserung in Sicht. Ganz im Gegenteil: Nadal gab erneut den Aufschlag ab und musste nun einem Satz- und Breakrückstand hinterher laufen. Viele andere Profis hätten sich jetzt wahrscheinlich ihrem Schicksal ergeben, das "Mentalitätsmonster" namens Nadal bäumte sich aber tatsächlich noch einmal auf, und schaffte doch den Ausgleich zum 4:4. Zur ganz großen Wende sollte es heute aber trotz aller Bemühungen nicht reichen. Im Tiebreak von Satz zwei waren es dann erneut zu viele entscheidende Eigenfehler von Nadal, die neben dem couragierten Auftritt Goffins für das überraschende Ergebnis sorgten. 

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(Bild: (c)    imago images / Icon SMI) 

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Christian Schwell
am 10.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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