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Große Termin-Sorgen bei den Australian Open

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15.01.2020|11:20 Uhr|von Christian Schwell
Große Termin-Sorgen bei den Australian Open

Auch der zweite Tag der Australian-Open-Qualifikation ist nicht planmäßig über die Bühne gegangen. Nachdem gestern die Matches bei extrem schlechter Luftqualität mit Verspätung doch gestartet worden waren, gab es harsche Kritik an den Organisatoren, die Profis unter solch gesundheitsgefährdenden Bedingungen überhaupt auf die Plätze zu schicken. 

Erst schlechte Luft und dann Regen

Heute entschied man sich dann trotz leicht verringerter Schadstoffbelastung in der Luft dazu, die Matches erneut erst mittags beginnen zu lassen, was den Zeitplan schon mal zwei Stunden zurück warf. Zudem sollte das "Spielvergnügen" dann nur von kurzer Dauer sein. Als auf den meisten Außenplätzen lediglich eines der diversen angesetzten Matches beendet war, zog ein Sturm über Melbourne auf und Regen stoppte das Spiel. 

Auch die Deutschen müssen warten

Nach mehreren Stunden Wartezeit wurden alle restlichen Matches des Tages dann komplett abgesagt und auf den morgigen Tag verlegt. Davon waren auch die meisten angesetzten deutschen Teilnehmer und Teilnehmerinnen betroffen. Nur Dustin Brown konnte sein Spiel beenden, er verlor mit  3:6, 2:6 gegen Dennis Novak aus Österreich. Anna-Lena Friedsam, Oscar Otte, Maximilian Marter und  Yannick Maden dagegen konnten allesamt keinen einzigen Ballwechsel ihrer Erstrunden-Partien spielen.

Nur 16 Partien konnten beendet werden

Der wegen der katastrophalen Buschfeuer in Australien eigentlich heiß ersehnte Regen, der auch zeitweise für den Donnerstag angesagt ist, bringt die Veranstalter der Australian Open jetzt zusätzlich in Schwierigkeiten. Nur ganze 16 der 64 am zweiten Qualifikationstag angesetzten Erstrunden-Matches konnten heute beendet werden, man hängt dem Zeitplan schon jetzt deutlich hinterher. Bis zum Sonntag müssen über drei Runden hinweg die Qualifikanten fürs Hauptfeld ermittelt sein.

Der Notfallplan mit den Indoor-Courts könnte scheitern

In wie weit die Luftverschmutzung durch den Rauch der Buschfeuer das Turnier und seinen Ablauf bis dahin weiter beeinflussen wird, ist ungeklärt. Zunächst kolportierte Notfallpläne, die Qualifikation im Fall der Fälle neben den drei großen Courts mit Dach auch auf den vorhandenen Indoor-Trainings-Courts auszutragen, falls die Qualität der Luft ein Spiel auf den Außenplätzen weiterhin nicht oder nicht lange genug zulässt, haben sich jedenfalls zunächst als nicht praktikabel erwiesen. Der britische Profi Jay Clarke berichtete, dass der Rauch der Buschfeuer über die Belüftungsanlage auch auf die dafür auserkorenen Hallenplätze des National Tennis Centers gelangt. 

 (Bilder: (c)imago images / AAP)              

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Christian Schwell
am 15.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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