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Australian Open: "Genie" Bouchard im Quali-Endspiel gescheitert

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17.01.2020|12:20 Uhr|von Dennis Ebbecke
Australian Open: "Genie" Bouchard im Quali-Endspiel gescheitert

Sie schien zum Start ins neue Jahr eigentlich auf einem guten Weg. Nach dem Erreichen des Viertelfinals in Auckland (ihr bestes Ergebnis seit einem Jahr auf der Tour) durften sich die Fans von Eugenie Bouchard Hoffnungen machen, dass die Kanadierin auch die Australian-Open-Qualifikation meistern würde. Jetzt ist der Traum vom Hauptfeld jedoch ausgeträumt. Bouchard verlor im Quali-Finale gegen Martina Trevisan glatt mit 4:6, 3:6.

Ausgerechnet in Melbourne, wo 2014 der Stern von "Genie" aufgegangen war, musste sie nun einen weiteren Rückschlag hinnehmen. Damals stand sie erstmals im Hauptfeld eines Grand Slams und erreichte auf Anhieb sensationell das Halbfinale. Es war der Anfang eines goldenen Jahres, das mit dem Halbfinale bei den French Open, dem Finale von Wimbledon und Weltranglistenplatz fünf seine Fortsetzung nahm.

Ungewohntes Bild: Bouchard in der Quali

Vor diesem Hintergrund musste man sich erst einmal daran gewöhnen, dass der Name Bouchard 2020 auf dem Quali-Draw von Melbourne erschien. Die 25-Jährige nahm die Herausforderung - mit dem kleinen Erfolgserlebnis aus Auckland im Gepäck - jedoch klaglos an und wurde mit zwei Siegen (gegen You Xiaodi und Maddison Inglis) belohnt. Mehr noch: Bei ihrem Dreisatzerfolg in Runde eins trotzte sie den durch die Asche der australischen Buschbrände hervorgerrufenen Atemproblemen. Obwohl sie "Stiche in der Lunge" gespürt hatte, hielt Bouchard tapfer bis zum Ende durch.

Letztendlich konnte sie die Lorbeeren allerdings nicht ernten, sprich das Hauptfeld nicht erreichen. Ein Grund für das Scheitern im Endspiel der Qualifikation gegen die Italienerin Trevisan war die Anzahl ihrer vermeidbaren Fehler. 29 Unforced Errors sind zu viel - auch in der Qualifikation. War "Genie" vor sechs Jahren noch der gefeierte Star, wird sie heute vor allem mit ihrem Absturz aus der Weltspitze (aktuell die Nummer 211 des WTA-Rankings) und ihren vielen Glamour-Auftritten, die Ersteres zum einem großen Teil bedingt hatten, in Verbindung gebracht.

Neue Herangehensweise gibt "Genie"-Fans Hoffnung

Dennoch gibt es Lichtblicke am Bouchard-Firmament. Nach eigenen Angaben sei sie in Auckland ohne Erwartungen an ihre Ergebnisse ins Turnier gegangen. Eine Herangehensweise, die solange funktionierte, bis ihr im Viertelfinale die US-Amerikanerin Amanda Anisimova über den Weg gelaufen war. Nimmt sie diese Lockerheit in den kommenden Wochen mit, kann sie sich mit dem einen oder anderen Achtungserfolg langsam wieder herantasten - ohne den überdimensionalen Hype, der sie vor sechs Jahren ereilt hatte.

(Bild (c) imago images / AAP)

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Dennis Ebbecke
am 17.01.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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