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Australian Open, Buschbrände: Shapovalov übt heftige Kritik an Veranstaltern

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18.01.2020|11:00 Uhr|von Adrian Rehling
Australian Open, Buschbrände: Shapovalov übt heftige Kritik an Veranstaltern

Nun hat es der erste richtig, richtig große Star der Herrenszene auch (endlich) getan. Ein 20-Jähriger äußert auf bemerkenswerte Art und Weise Bedenken auf Grund der Naturkatastrophe in Australien und den damit verbundenen Risiken für die Spieler.

Denis Shapovalov hat zwar noch lange nicht die Meriten eines Roger Federer oder Rafael Nadal, aber als Weltranglisten-13. gehört der Kanadier definitiv zu den Spielern, die gehört werden. Und das machte er sich nun im Vorfeld der Australian Open zu eigen. Worte, die die Veranstalter weiter unter Druck zu setzen.

Die deutlichen Aussagen Shapovalovs im Wortlaut

"
Ich möchte nicht mein Leben und meine Gesundheit riskieren, nur weil ich unter diesen Bedingungen spiele.

In den Nachrichten warnen sie die Menschen davor, in ihren Wohnungen zu bleiben. Dass es nicht gut für die Gesundheit sei, draußen zu sein, diesen Rauch einzuatmen. Und dann bekommst du eine E-Mail vom Turnier, in der sie dir mitteilen, dass gespielt werden kann und du auf den Platz gehen sollst, um Lotto mit deinem Leben und deiner Gesundheit zu spielen. Wir sehen den Schaden, den es bereits bei den Spielern in den vergangenen Tagen angerichtet hat. Aber wir wissen nicht, was es im weiteren Verlauf des Lebens anrichten wird, wenn wir für zwei Wochen diese Luft einatmen.

Für mich als Spieler ist es irgendwie unheimlich, hier in die Stadt zu kommen, zu sehen, wie die Spieler kollabieren, wie sie - fitte Spieler! - inhalieren müssen, um Tennis spielen zu können. Und aktuell sind es maximal Dreisatz-Matches, keine fünf Sätze. Wenn es noch schlechter wird: Keine Ahnung, was dann gemacht werden muss. Aber es muss eine Lösung geben. Und darüber hätte man sich schon vor Wochen Gedanken machen müssen. Es hätte niemals passieren dürfen, dass wir Spieler damit nun umgehen müssen."

(Bild (c) imago images / Icon SMI)

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Adrian Rehling
am 18.01.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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