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Vor Australian-Open-Start: Angelique Kerber schraubt Erwartungen herunter

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19.01.2020|08:25 Uhr|von Dennis Ebbecke
Vor Australian-Open-Start: Angelique Kerber schraubt Erwartungen herunter

Für die deutsche Nummer eins beginnen die Australian Open erst am Dienstag. Dann trifft Angelique Kerber in ihrem Erstrundenmatch auf die Italienerin Elisabetta Cocciaretto (WTA #175). Nachdem sie zum Start ins neue Jahr in Brisbane direkt zum Auftakt scheiterte und im Achtelfinale von Adelaide gegen Dayana Yastremska im zweiten Satz aufgeben musste, geht Kerber mit geringeren Erwartungen ins Grand Slam in Melbourne, wie sie in einem Eurosport-Interview bestätigte.

Der Oberschenkel bereitet der Weltranglisten-18. aktuell Probleme, sodass für sie jetzt das Wichtigste sei, sich bis zum ersten Match in Melbourne gut zu regenerieren und viele Behandlungen zu bekommen. "Ich werde einmal am Tag trainieren, um den Rhythmus beizubehalten", erklärte Kerber. Sie sei aber sehr zuversichtlich, dass sie und ihr Team das hinbekommen.

Kerber: "Die Erwartungen für Australien habe ich ein bisschen zurückgeschraubt"

Als ehemalige Australian-Open-Siegerin (2016) erwarten die Fans natürlich insbesondere in "Down Under" gute Ergebnisse von der Deutschen, die auch 2018 immerhin bis ins Halbfinale dieses Majors vorstoßen konnte. Auf einen ähnlich erfolgreichen Turnierverlauf möchte sich "Angie" aufgrund ihrer Blessur und der wenigen Spielpraxis zuletzt allerdings nicht festlegen. "Die Erwartungen für dieses Jahr beziehungsweise jetzt erstmal für Australien habe ich ein bisschen zurückgeschraubt. Das Wichtigste für mich ist jetzt, von Tag zu Tag zu schauen", so die Tennisspielerin, die am Samstag ihren 32. Geburtstag feierte.

Normalerweise ist es Kerber aus den vergangenen Jahren gewohnt, an ihrem Ehrentag auf dem Court zu stehen. Doch diesmal ist alles anders! "Ich bin relativ froh, dass ich an meinem Geburtstag mal nicht spielen muss, sondern einen entspannten Tag habe", gab sie bereits im Vorfeld bekannt.

Daran hat "Angie" mit ihrem neuen Coach Kindlmann gearbeitet!

Während ihre Priorität aktuell auf den medizinisch notwendigen Behandlungen liegt, arbeitete sie Ende 2019 mit ihrem neuen Trainer Dieter Kindlmann intensiv an ihren tennisspezifischen Baustellen: "Das Wichtigste ist für mich ja die Fitness und der Aufschlag, den ich seit Jahren immer weiter versuche zu verbessern. Auch darauf haben wir am Ende des Jahres den Schwerpunkt gelegt. Und allgemein: Grundlinie, aggressiver spielen - also das ganze Programm."

Am Ende des besagten Interviews rief Kerber noch zu Spenden für die Opfer der verheerenden Buschbrände in Australien auf und sprach auch über die Auswirkungen für das erste Grand Slam des Jahres: "Es ist natürlich eine andere Situation als die Jahre davor, aber ich hoffe, dass die nächsten zwei Wochen alles relativ gut sein wird. Ich vertraue da der ganzen Organisation, dass sie wissen, was sie machen."

(Bild (c) imago images / AAP)

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Dennis Ebbecke
am 19.01.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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