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Australian Open: Zverev glatt in Runde 2

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21.01.2020|13:40 Uhr|von Henrike Maas
Australian Open: Zverev glatt in Runde 2

Alexander Zverev steht in der zweiten Runde der Australian Open. Er besiegt Marco Cecchinato glatt in drei Sätzen mit 6:4, 7:6 (4), 6:3. Der 22-Jährige zeigte sich spielerisch verbessert zu seinen Leistungen während des ATP Cup, hat aber auch noch deutlich Luft nach oben. Besonders gefreut haben dürfte den Deutschen, dass die Anzahl der Doppelfehler mit vier im gesamten Match erfreulich gering geblieben ist. 

Zverev behält die Nerven

Zverev ging den ersten Satz betont ruhig an. Als wolle er vor allem erst mal gut in die Partie kommen, bemühte er sich sichtlich um Kontrolle in seinen Schlägen und vor allem auch beim Aufschlag. Das Doppelfehler-Fiasko der letzten Monate sollte sich nicht wiederholen. Sicher agieren gelang Zverev sehr gut, brachte aber auch den Nachteil mit sich, dass er wenig Druck auf Cecchinato aufbauen konnte. So war es der Italiener, der früher anfing auf Geschwindigkeit und Winkel zu gehen. Eine Strategie, die sich zunächst auszahlte. Beim Stand von 2:3 aus seiner Sicht verfiel Alexander Zverev in alte Muster und gab auch dank zweier Doppelfehler den Aufschlag zum 2:4 ab. Würde sich die Abwärtsspirale auch in Melbourne fortsetzen? Scheinbar nicht, denn die Nummer 7 der Welt machte nach dem Rückschlag sofort Nägel mit Köpfen und holte sich das Break zurück. Die Initialzündung, die es im ersten Satz für Alexander Zverev brauchte. Gestärkt durch die überstandene Drucksituation und auch weil Marco Cecchinato selber nun die Nerven ein wenig verlor, machte Zverev nach dem 4-beide das nächste Break klar und servierte dann sehr sicher zum 6:4-Satzgewinn aus.

Mehr Fahrt nahm das Spiel des Deutschen durch den Satzgewinn aber nicht auf. Nach wie vor versuchte Alexander Zverev vor allem die Fehlerquote gering zu halten und zog Sicherheit dem Risiko vor. Was dazu führte, dass sich im zweiten und dritten Satz das Schema des ersten Durchganges auf schon fast aberwitzige Weise wiederholte. Jedes Mal, wenn der der 22-Jährige schwach spielte und ein Break kassierte, holte er den Rückstand sofort wieder auf und schaffte es danach das Spiel zu seinen Gunsten umzubiegen. So zahlte sich die Ruhe von Zverev zwar nicht immer positiv auf sein Spiel aus, aber zumindest auf seine Fähigkeit Probleme zu lösen. Wobei man auch zugeben musste, dass Marco Cecchinato seine Chancen mehr als großzügig verschenkte. Aber dennoch, Deutschlands Nummer 1 dürfte glücklich mit seiner Leistung gewesen sein, die sich heute besonders durch ein verhältnismäßig gutes Nervenkostüm und einen vergleichsweise soliden Aufschlag auszeichnete.

Koepfer ausgeschieden

Nicht mehr in Melbourne dabei ist Dominik Koepfer.  Der 25-Jährige verlor in der ersten Runde gegen Pedro Martinez Portero glatt mit 3:6, 4:6, 5:7.

(Bild © imago / AAP / Lukas Coch)

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Henrike Maas
am 21.01.2020 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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Italy Marco Cecchinato ATP #113