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Siegemund kann Pliskova nur kurz fordern

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23.01.2020|05:20 Uhr|von Christian Schwell
Siegemund kann Pliskova nur kurz fordern

Laura Siegemund hat den zweiten Einzug nach 2016 in die dritte Runde Runde der Australian Open verpasst. Die Filderstädterin unterlag der favorisierten Tschechin Karolina Pliskova (WTA 2) mit 3:6, 3:6. 

Pliskova dreht den ersten Satz erfolgreich

Siegemund bekam gegen eine aggressiv returnierende Weltranglistenzweite in ihrem zweiten Aufschlagspiel erstmals Schwierigkeiten, schien auch mit der Besaitungshärte ihrer Rackets in Bezug auf die Bedingungen unter dem geschlossenen Dach der Rod Laver Arena nicht ganz zufrieden zu sein und wechselte mitten im Spiel den Schläger. Die Deutsche überstand aber diese frühe problematische Phase inklusive zweier Breakbälle.

Anschließend schlug die Schwäbin dann selber zu und holte sich, unterstützt auch durch einige unglückliche Volley-Aktionen der Tschechin, das erste Break der Partie zum 3:1. Die Favoritin schlug aber sofort zurück und holte sich das Rebreak. Siegemund hatte in dieser Phase eigentlich das richtige Mittel gegen Pliskova gefunden, brachte die manchmal etwas unbeweglich wirkende 27-Jährige immer wieder erfolgreich aus der Balance und spielte mehr als nur gut mit. Die entscheidenden Punkte machte sie aber leider nicht.  Bei 3:3 kam es deswegen dann zum Knackpunkt in diesem Durchgang. Siegemund verspielte bei eigenem Aufschlag ein 40:0 und verlor anschließend vollkommen den Faden. So zog Pliskova in kürzester Zeit zu einem standesgemäßen 6:3 davon.   

Zu viele Fehler bei Siegemund

Die Deutsche versuchte, ihre Konzentration wiederzufinden, ließ sich immer wieder gerade vor dem zweiten Aufschlag extrem viel Zeit. Immerhin kam sie nach satzübergreifend sechs Spielverlusten in Folge nun wieder zu einem Aufschlaggewinn. Ihre hohe Fehlerquote konnte sie aber nicht entscheidend senken. So war ein weiteres Break für Pliskova nur eine Frage der Zeit. Siegemund schaffte es nun nicht mehr auf das Niveau zu kommen, dass sie zeitweise im ersten Satz sehr gut hatte mithalten lassen. Am Ende kam sie auf 24 unerzwungene Fehler - einfach zu viele, um die Nummer zwei der Welt heute ernsthaft gefährden zu können.    

(Bild: (c) imago images / Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 23.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verr├╝ckter, der seine Texte gerne mit etwas Humor w├╝rzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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