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Kerber breakt sich in die dritte Runde

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23.01.2020|07:00 Uhr|von Christian Schwell
Kerber breakt sich in die dritte Runde

Angelique Kerber (WTA 18) hat die dritte Runde der Australian Open erreicht. Gegen die 21-jährige Priscilla Horn gewann sie bei deren Heim-Grand-Slam mit 6:3, 6:1. In ihrem dritten Match trifft Kerber nun auf Svetlana Kuznetsova oder Camilla Giorgi.
 
Der erste Satz gerät zum Breakfestival

Anders als bei ihrem diesjährigen souveränen Melbourne-Debut gegen Elisabetta Concciaretto geriet Kerber gegen Hon sofort unter Druck und fing sich ein frühes Break ein. Die Siegerin von 2016 konnte diesen Fehlstart schnell korrigieren, hatte aber auch weiter in ihren Aufschlagspielen mehr Mühe, als es ihr gegen eine Nummer 139 der Welt lieb sein konnte. Im Vergleich zu Kerber brachte Hon ihr Service zunächst sehr viel problemloser durch, spielte aggressiv und schloss Punkte auch gut am Netz ab.  

Nach und nach schlich sich aber der eine oder andere Fehler zu viel auch in das Spiel der Australierin, die ihr Service dann mit einem Doppelfehler ein zweites Mal zum 3:2 für Kerber abgab.  Spätestens nach einem sofortigen weiteren Aufschlagverlust Kerbers war das Match auf dem Weg zu einem munteren Break-Festival, bei dem der Return eher zum Vorteil geriet.  Dann aber brach die Nummer 18 der Welt den Bann mit einem sicheren Aufschlagspiel zum 5:3 - wenig später war der erste Satz einfahren.  

In Satz zwei zieht Kerber davon

Wer es mit Kerber hielt und darauf hoffte, dass der Teilerfolg ihr jetzt sofort Souveränität mit dem eigenen Service schenken würde, wurde aber zunächst enttäuscht. Zum Auftakt des zweiten Durchgangs gab es sofort wieder den Aufschlagverlust und es schien sich das aus Satz eins bekannte Spiel aus Break und Rebreak zu wiederholen. Diesmal zog die dreifache Grand-Slam-Siegerin aus Kiel aber frühzeitiger zu einem beruhigenden 5:2 davon. Kerber, bei der von körperlichen Problemen wieder nicht zu sehen war, steigerte sich stetig und holte sich schließlich nach sechs Spielgewinnen in Folge und insgesamt sieben Breaks über die Partie hinweg das Match.

(Bild: (c) imago images / Hasenkopf)


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Christian Schwell
am 23.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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