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Zverev macht aus größter Schwäche eine Stärke

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23.01.2020|08:00 Uhr|von Adrian Rehling
Zverev macht aus größter Schwäche eine Stärke

So hatte sich Alexander Zverev das vorgestellt. Erneut in drei Sätzen, wie schon in Runde eins. Dieses Mal aber mit deutlich weniger Schwierigkeiten.

Gegen den Weißrussen Egor Gerasimov ließ "Sascha" vor allem beim eigenen Aufschlag überhaupt nichts zu. Am Ende standen hervorragende Werte vor allem in dem Bereich, der ihm zuletzt so viele Sorgen bereitet hatte. Zehn Asse, kein einziger Doppelfehler! 78 Prozent des ersten Aufschlags ins Ziel gebracht - und dann auch starke 86 Prozent der Punkte erzielt.

Viel wichtiger aber noch: Die Quote beim zweiten Aufschlag. Und hier punktete Zverev in 13 von 19 Fällen, ebenfalls eine gute Quote. So stand nach drei Durchgängen ein 7:6, 6:4, 7:5 auf der Anzeigetafel.

"Sascha ist der bessere Spieler"

Einzig zum Anfang der Partie musste sich Zverev den kleinen Vorwurf gefallen lassen, seine Chancen nicht konsequent genutzt zu haben. Gleich sechs Breakbälle ließ er in Satz eins liegen, besonders, weil die Vorhand ein wenig schwächelte. Etwas unnötig ging es in den Tiebreak. Und auch hier galt der gleiche Tenor: Erst unnötig, dann aber doch durchgesetzt. Denn der DTB-Profi verspielte zunächst eine 5:1-Führung, um im Anschluss dank zweier Fehler Gerasimovs doch mit 7:5 die Oberhand zu behalten.

Im zweiten Satz war bis zum 5:4 für den Deutschen alles in der Reihe. Weiterhin stark beim Service, um im genau richtigen Moment beim Aufschlag des Weißrussen zuzuschlagen. Erst landete ein Rückhand-Volley des Kontrahenten im Netz, dann eine Rückhand von der Grundlinie. Boris Becker analysierte bei Eurosport zufrieden: "Sascha ist der bessere Spieler."

Der dritte Durchgang schien - mit der 2:0-Satzführung im Rücken - eine schnelle Nummer zu werden. Flott zog Zverev auf 4:1 davon, zu diesem Zeitpunkt waren nur 15 Minuten gespielt. Beim 5:2 schien Zverev schon mit beiden Beinen in Runde drei, doch plötzlich war der Außenseiter zur Stelle. 3:5, erstes Break überhaupt zum 4:5, der 5:5-Ausgleich samt abgewehrtem Matchball. "Sascha" agierte in dieser Phase zu passiv.

Doch erneut drehte er den Schalter im entscheidenden Moment um. In der "Crunshtime" war der 22-Jährige wieder zur Stelle, machte so den völlig verdienten Sieg perfekt. Dieser bedeutet zugleich weitere 10.000 Dollar Spende für die Opfer die Buschbrände, wie Zverev am Dienstag nach dem Erstrundenerfolg versprochen hatte.

Als Nächstes wartet der Sieger der Partie Nikoloz Basilashvili (Georgien) gegen Fernando Verdasco (Spanien), die sich aktuell noch im ersten Durchgang befinden.

(Bild (c) imago images / AAP)

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Adrian Rehling
am 23.01.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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