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"Rafa" begeistert nach Abschuss mit viel Herz

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23.01.2020|13:30 Uhr|von Henrike Maas
"Rafa" begeistert nach Abschuss mit viel Herz

Rafael Nadal hat die dritte Runde der Australian Open erreicht. Der Weltranglistenerste besiegt Federico Delbonis glatt in drei Sätzen mit 6:3, 7:6 (4), 6:1. Trotz des eindeutigen Ergebnisses brauchte der 33-Jährige über zweieinhalb Stunden für seinen Triumph, auch weil er mit seinen Breakchancen mehr als schludrig umging. So nutzte "Rafa" von 20 Breakbällen gerade einmal drei. Entschuldigen musste sich der Spanier am Ende aber an anderer Stelle - bei einem Ballmädchen. 

Delbonis wehrt sich nach Kräften

Einen Vorgeschmack auf die Chancen-Verschwendung bekamen die Zuschauer in der Rod Laver Arena direkt beim ersten Aufschlagspiel von Delbonis. Zwar machte der Argentinier das 1:1, brauchte dafür aber runde 14 Minuten, in denen er sechs Breakbälle abwehrte und acht Mal über Einstand ging. Nur dank guter Aufschläge und mutiger Punkte verhinderte Delbonis den direkten Rückstand. Ein Muster, das sich über die gesamte Partie ziehen würde, auch wenn Nadal im ersten Satz schnell zupackte und sich früh mit 3:1 in Führung brachte. Der Grundstein zum Satzgewinn, denn anders als Federico Delbonis hatte "Rafa" bei eigenem Aufschlag gar keine Probleme und bot der Nummer 76 der Welt keine Angriffsfläche.

Eigentlich die perfekten Voraussetzungen für einen schnellen und deutlichen Matchgewinn von Nadal, wäre da nicht die erwähnte Schwäche im Spiel des 33-Jährigen gewesen: seine Ausbeute bei Breakbällen. Schon im ersten Satz hatte der Australian Open-Sieger von 2009 ganze 8 (!) Breakchancen liegen gelassen. Im zweiten Durchgang waren es derer neun. Dennoch verbuchte Rafael Nadal nach zwei Stunden Spielzeit den zweiten Satz mit 7:6 (4) im Tiebreak, weil trotz Federico Delbonis' heldenhafter Gegenwehr eines gleich blieb: egal wie eng es auch mal wurde, bei eigenem Aufschlag war "Rafa" unantastbar. 

Das blieb auch im dritten Satz so, wo Nadal schlussendlich seine Negativserie ablegte und Delbonis jeweils bei der ersten Gelegenheit insgesamt zweimal den Aufschlag abnahm, um sich am Ende doch klar durchzusetzen. Mehr Kraft gelassen als eventuell ursprünglich geplant, hatte der Spanier aber auch jeden Fall. Das sollte er im nächsten Match gegen seinen Landsmann Pablo Carreno Busta, der zuvor Peter Gojowczyk in vier Sätzen besiegte, möglichst nicht wiederholen.

Rafa "schießt" Ballmädchen ab

Die Szene des Abends involvierte eh nicht beide Spieler sondern ein etwas unglückliches Ballmädchen. Das bekam nämlich im dritten Satz ziemlich unangenehm eine von Nadals Vorhandschwingern an den Kopf geknallt. Gott sei Dank passierte nichts Schlimmeres und der Spanier entschuldigte mit einem Küsschen auf die Wange des Mädchens und sehr lieben Worten. "Für sie war es wahrscheinlich kein guter Moment. Ich hatte solche Angst um sie. Ein sehr tapferes Mädchen", lobte der 33-Jährige, auch weil die Kleine den Abschuss recht souverän wegsteckte.

(Bild © imago / Icon SMI / Jason Heidrich)

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Henrike Maas
am 23.01.2020 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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