Jetzt die App myTennis runterladen!

Auch unterwegs immer informiert bleiben & die Welt des Tennis entdecken.

Billboard : 4475835
Pro

Das "Tennys"-Wunder wird neu geschrieben

Leaderboard : 4475810
Top : 4475800
24.01.2020|17:40 Uhr|von Henrike Maas
 Das "Tennys"-Wunder wird neu geschrieben

Tennys Sandgren fällt auf. Das hat der 28-jährige US-Amerikaner allein schon seinem Vornamen zu verdanken. Tennys heißen und dann Tennis als Beruf zu haben, ist schon eine ziemlich markante Kombination. Weitaus weniger markant ist da bisher die Karriere der derzeitigen Nummer 100 der Welt. Lange Zeit nur auf der Challenger- oder ITF-Tour unterwegs, waren ihm die großen Momente lange Zeit verwehrt geblieben. Was allerdings nicht bedeutet, dass Sandgren dazu nicht in der Lage ist. Wie erwähnt, Tennys fällt auf und das eben auch nicht nur durch seinen Namen. Auch mit seinem Spiel kann der 28-Jährige Ausrufezeichen setzen.

Bester Beweis ist sein derzeitiger Auftritt bei den Australian Open. Da steht Tennys Sandgren im Achtelfinale nachdem er zunächst Marco Trungelliti, dann die Nummer 8 der Setzliste Matteo Berrettini und nun Sam Queery, Wimbledon-Halbfinalisten von 2017, aus dem Rennen geworfen hat. Was wohl nur ganz hartgesottene "Tennys"-Fans so vorhergesehen haben dürften. 

Obwohl Sandgren schon vorher gezeigt hat, dass er für einen Lauf aus dem Nichts zu haben ist. Das war 2017, wo sich der US-Amerikaner ebenfalls bei den Australian Open als klarer Underdog bis ins Viertelfinale durchtankte. Auf dem Weg zu seine persönlichen Tennis-Wunder hatte er neben Stan Wawrinka auch Dominic Thiem aus dem Weg geräumt. Schon damals zeigte sich, dass der 1,88m-große Spieler eher ein Frühstarter ist. Denn nicht nur bei den Australian Open, dem ersten Grand Slam einer Saison, spielt Sandgren gerne mal gut auf. Auch seinen ersten und einzigen ATP-Titel holte er zu Beginn der Saison. Das war letztes Jahr in Auckland, wo Tennys Sandgren das Finale gegen den Briten Cameron Norrie glatt für sich entschied.

Weitergehen könnte es für Sandgren in Melbourne auch in diesem Jahr. Der 28-Jährige trifft in Runde 4 nun auf den Italiener Fabio Fognini. Drei Mal standen sich die beiden schon gegenüber und auch wenn Fognini den Vergleich mit 2:1 anführt, stehen die Chancen für Sandgren auf einen Sieg nicht schlecht. Denn er hat gegen den Italiener immer nur auf Sand verloren, letztes Jahr in Wimbledon mit einem Belag, der sich eher mit dem in Melbourne vergleichen lässt, war Tennys Sandgren als Sieger vom Platz gegangen. 

(Bild © imago / Uk Sports Pics Ltd / Peter Dovgan)

WAS IST DEINE MEINUNG?
Lustig

LUSTIG

0

Liebe

LIEBE

0

Oh man...

OH MAN...

0

Wow

WOW

0

Traurig

TRAURIG

0

W├╝tend

W├╝TEND

0

Henrike Maas
am 24.01.2020 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst sp├Ąter entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausr├╝stung etwas detailverliebt, kann man mit ihr ├╝ber alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

» Zu den Beitr├Ągen von Henrike Maas