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Raonic-Revival? Der Kanadier serviert sich ins Viertelfinale

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26.01.2020|05:30 Uhr|von Christian Schwell
Raonic-Revival? Der Kanadier serviert sich ins Viertelfinale

Milos Raonic (ATP 35)  ist als erster Spieler in das Viertelfinale der Herren-Konkurrenz bei den Australian Open eingezogen.  Der Kanadier besiegte Marin Cilic (ATP 39) aus Kroatien in drei Sätzen mit  6:4, 6:3, 7:5 und blieb auch im vierten Match ohne Aufschlagverlust.

Auf der Suche nach den besseren Zeiten

Beide Profis spielen so ein wenig gegen den Eindruck an, dass ihre besten Zeiten schon hinter ihnen liegen, für beide scheinen aber gerade die Australian Open kein schlechter Ort für dieses Vorhaben zu sein. Cilic war hier 2018 Finalist, Raonic konnte in Melbourne 2016 immerhin das Halbfinale erreichen. Für beide die zweitbesten Grand-Slam-Ergebnisse der gesamten Karriere.

Und auch im diesjährigen Turnier haben beide in der letzten Runde schon ein Ausrufezeichen gesetzt. Milos Raonic konnte sich klar in drei Sätzen gegen den Turnier-Mitfavoriten Stefanos Tsitsipas durchsetzen, Cilic hatte mit Roberto Bautista Agut ebenfalls einen Top-10-Akteur eliminiert. Allerdings hatte der Kroate im Gegensatz zum Kanadier dafür fünf harte Sätze benötigt. Und das schien in der heutigen Auseinandersetzung der beiden von Beginn an eine Rolle zu spielen.

Cilic gehandicapt

Während Raonic gewohnt stark servierte, schien Cilic gehandicapt in die Partie gekommen zu sein. Auch wenn er in den Ballwechseln selbst gut mithielt, ließ sein Aufschlag doch die gewohnte Durchschlagskraft vermissen. Bis in den zweiten Satz hinein gelang der Nummer 39 der Welt ungewöhnlicher Weise kein einziges Ass. Als er sich schließlich beim Stand von 4:6, 0:3 aus seiner Sicht auf dem Platz am Rücken behandeln ließ, wurden die Befürchtungen zur Gewissheit.
Den 0:2 Satzrückstand konnte die Medical Timeout auch nicht verhinder, so dass der Weg ins Viertelfinale für den Kroaten jetzt immer weiter wurde.

Raonic jetzt gegen Djokovic?

Zwar gelang es Cilic, den dritten Satz länger offen zu halten, bei eigenem Aufschlag zeigte sich Raonic aber weiter unantastbar und ließ wie im gesamten bisherigen Turnier kein Break zu. Er selbst dagegen schaffte bei 5:5 noch gerade rechtzeitig den entscheidenden Durchbruch, um das Glücksspiel namens Tiebreak auch im dritten Durchgang zu vermeiden und souverän ins Viertelfinale einzuziehen. Dort wartet aber nun mit Novak Djokovic einer der besten Returnspieler des Weltttennis. 

(Bild: (c) imago images / AAP)

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Christian Schwell
am 26.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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