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Erneute Aufholjagd für Federer

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26.01.2020|13:25 Uhr|von Henrike Maas
Erneute Aufholjagd für Federer

Roger Federer steht in seinem fünfzehnten Viertelfinale bei den Australian Open. Wie schon im Match zuvor musste der Schweizer einen Fehlstart hinter sich lassen, ehe er Marton Fucsovics mit 4:6, 6:1, 6:2, 6:2 dann doch klar besiegte. Nun wartet das Duell mit Tennys Sandgren. Der US-Amerikaner hatte zuvor Fabio Fognini aus dem Turnier geworfen.

Federer erlebt erneut einen Fehlstart

Die Anfangsphase des Matches verlief zunächst ziemlich unspektakulär. Beide Spieler hatten noch nicht das ganz hohe Niveau erreicht, konnten sich aber bei eigenem Aufschlag schadlos halten. Lange wirkte es so, als würde dieser erste Satz ganz gemächlich in Richtung Tiebreak plätschern. Wäre da nicht das verflixte siebte Spiel gewesen. In dem passte Roger Federer mal nicht richtig auf und sah sich plötzlich drei Breakbällen gegenüber. Ähnlich wie im Marathonmatch gegen John Millman zuvor rutschten dem Schweizer in dieser frühen Phase noch so einige Bälle vom Schläger. Was Marton Fucsovics dann auch ausnutzte und sich mit dem dritten Breakball die 4:3-Führung holte. Den Vorsprung würde der Ungar nicht mehr hergeben und den ersten Satz mit 6:4 einfahren.

Ab Satz 2 hat der Schweizer das Match im Griff

Ein bisschen zu passiv und teilweise etwas schludrig, was Federer da in Satz Eins gezeigt hatte. So würde er Fucsovics, der mit mächtigen Grundschlägen jeden kürzeren Ball bestrafen kann, bloß in die Karten spielen. Daher startete der Schweizer im zweiten Satz auch noch mal von neu. Nun deutlich aktiver und entschiedener kürzte der 38-Jährige die Ballwechsel besonders bei eigenem Aufschlag gnadenlos ab. Das nahm seinem Gegner wiederum die Angriffsfläche und verschob den Druck, selber gut spielen und die Punkte gestalten zu müssen deutlich in Richtung von Marton Fucsovics. Zu viel Druck für den Ungarn, der zu Beginn des zweiten Satzes nach einem schwachen ersten Aufschlagspiel direkt mit Break in Rückstand geriet. Von diesem Schlag sollte sich der 27-Jährige nicht mehr erholen.

Hatte er den ersten Durchgang in knapp 40 Minuten noch für sich entscheiden können, machte Fucsovics innerhalb der nächsten Stunde nur noch drei Spiele. Das war gleichbedeutend mit der 2:1-Satzführung für Roger Federer. Der 38-Jährige hatte nach dem verschlafenen Start das Geschehen inzwischen in der Hand. Wobei das Ergebnis deutlicher wirkte als sich der Spielverlauf phasenweise gestaltete. Denn auch Federer musste immer wieder Breakbälle abwehren, was ihm im Vergleich zu Fucsovics aber auch fast immer gelang. Im vierten Satz bekam der Schweizer dann auch dieses Detail noch in den Griff und setzte sich am Ende klar und mit deutlich weniger Drama als noch in der Partie zuvor ins Viertelfinale durch. 

(Bild © imago / Uk Sports Pics Ltd / Peter Dovgan)

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Henrike Maas
am 26.01.2020 gepostet von:
Henrike Maas
Redakteur
Henrike hat ihre Liebe zum Tennis erst später entdeckt, ist seitdem aber sowohl auf und neben dem Court immer dabei. In den Bereichen Technik, Taktik und Ausrüstung etwas detailverliebt, kann man mit ihr über alles rund um die gelbe Filzkugel reden.

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