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26.01.2020|19:50 Uhr|von Dennis Ebbecke
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Die Australian Open 2020 gehen in der Nacht von Sonntag auf Montag in ihre zweite Woche - mit einem Showdown, der seinesgleichen sucht. Die vier verbliebenen Matches im Achtelfinale der Herren könnten locker auch als Endspiele auf der ATP-Tour durchgehen. Die Chancen für den einen oder anderen Fünfsatzkrimi stehen ausgezeichnet. Wachbleiben lohnt sich!

Brisant wird es vor allem in dem Duell zwischen Rafael Nadal und Nick Kyrgios zugehen, die bekanntlich nicht die besten Freunde sind. Im Gegenteil! Anfang 2019 warf "Rafa" dem Australier "mangelnden Respekt" vor, in Wimbledon bekam der Spanier dafür die Quittung, als er von einem harten "Quick-Nick"-Schlag abgeschossen wurde.

Nadal vs. Kyrgios birgt Brisanz

Sportlich gesehen mag zwar Nadal als Weltranglistenerster als Favorit in dieses Achtelfinale gehen, doch die Bilanz spricht mit 4:3 nur knapp für ihn. Gerade wenn der Gegner "Rafa" heißt, geht Kyrgios besonders motiviert in die Partie - erst recht vor heimischem Publikum in Melbourne, das sich mehr und mehr mit dem "Tennis-Rüpel" zu arrangieren scheint. Das Problem des 24-Jährigen: Er hat ein hartes Fünfsatzmatch mit vier Tiebreaks gegen Karen Khachanov in den Knochen, während der Mallorquiner in drei Spielen noch nicht einen Satz abgegeben hat.

Wer dieses brisante Duell live verfolgen möchte, muss sogar nicht einmal die Nacht vor dem Fernseher verbringen, da die Partie den Auftakt der Night Session (9.00 Uhr deutscher Zeit) in der Rod Laver Arena macht. Dennoch könnten es Tennisfans bereuen, wenn sie zu früh schlafen gehen sollten. Bereits das zweite Match der Day Session bestreiten auf diesem Centre Court Dominic Thiem und Gael Monfils. Man darf gespannt sein, wie locker der Österreicher die Diskussion um seine Person nach der Blitz-Trenung von Trainer Thomas Muster wegsteckt. Das Head-to-Head spricht mit 5:10 gegen Thiem, doch die jüngsten drei direkten Duelle konnte er gewinnen.

Die Margaret Court Arena (drittes Match) hält ebenfalls ein echtes Schmankerl bereit: Shootingstar Daniil Medvedev trifft auf den Australian-Open-Champion aus dem Jahr 2014, Stan Wawrinka. Letzterer profitierte in der dritten Runde von der verletzungsbedingten Aufgabe von John Isner. Doch auch Medvedev musste gegen Alexei Popyrin nicht wirklich an seine Grenzen gehen. Bei den US Open 2019 ging der Russe in vier Sätzen als Sieger vom Platz.

Landet Zverev seinen bisher größten Erfolg in Melbourne?

Aus deutscher Sicht gibt es gleich zwei Gründe, das Geschehen in Melbourne am Montag im Blick zu behalten. Alexander Zverev bekommt es mit dem gleichaltrigen Andrey Rublev (Melbourne Arena, nicht vor 8.30 Uhr) zu tun. Nachdem Deutschlands Nummer eins beim ATP Cup einen klassischen Fehlstart mit drei Niederlagen erlebte, traute ihm kaum jemand in Melbourne den großen Coup zu. Doch wie es scheint, hat Zverev große Lust, das gesamte Preisgeld bei diesem Turnier zugunsten des Kampfes gegen die australischen Buschfeuer zu spenden. Das hat er für den Fall des Turniersieges nämlich angekündigt.

In seinen bisherigen drei Auftritten (gegen Cecchinato, Herassimau und Verdasco) gab "Sascha" keinen einzigen Satz ab - und auch seine Bilanz gegen Rublev (3:0) lässt auf einen weiteren Erfolg hoffen. Sollte dem Deutschen dieser gelingen, wäre der Einzug ins Viertelfinale gleichbedeutend mit seinem besten Abschneiden in "Down Under".  Angelique Kerber, die voraussichtlich einen Tick früher auf Margaret Court gegen Anastasia Pavlyuchenkova beginnen wird, hat Zverev diesbezüglich schon einiges voraus. Die 32-Jährige holte sich 2016 den Titel bei den Australian Open.

So oder so: Der Hammer-Montag steht bereit!

(Bilder (c) imago images / Uk Sports Pics Ltd / Schreyer / Xinhua / Montage)

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Dennis Ebbecke
am 26.01.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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PROFIS AUS DEM BEITRAG

Alexander Zverev
Germany Alexander Zverev ATP #7
Dominic Thiem
Austria Dominic Thiem ATP #3
Nick Kyrgios
Australia Nick Kyrgios ATP #42
Daniil Medvedev
Russia Daniil Medvedev ATP #5
Andrey Rublev
Russia Andrey Rublev ATP #14
Rafael Nadal
Spain Rafael Nadal ATP #2
Stan Wawrinka
Switzerland Stan Wawrinka ATP #17
Gael Monfils
France Gael Monfils ATP #9