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Kenin kämpft sich zur Halbfinal-Premiere

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28.01.2020|02:50 Uhr|von Christian Schwell
Kenin kämpft sich zur Halbfinal-Premiere

Sofia Kenin (WTA 15) ist die erste Halbfinalistin im Damenwettbewerb der Australian Open. Durch ein umkämpftes 6:4, 6:4 über die Tunesierin Ons Jabeur (WTA 78) zog die Amerikanerin erstmals in ihrer Karriere in die Vorschlussrunde eines Grand-Slam-Turniers ein und wartet nun auf die Siegerin der Viertelfinalpartie zwischen Ashleigh Barty und Petra Kvitova. 

Ein Duell der unterschiedlichen spielerischen Ansätze

Das Spiel war das Duell zweier komplett unterschiedlicher taktischer und spielerischer Ansätze. Auf der einen Seite die grundsolide Kenin, der vielleicht ein Schuss Spielwitz fehlt. Und auf der anderen mit Jabeur eine Akteurin, die diesen Spielwitz im Überfluss hat, aber auch dazu neigt, sich im Gewirr der eigenen Variabilität selbst zu verheddern. 

Kenin lang im ersten Durchgang zweimal mit dem Break vorne. Die erste Führung egalisierte Jabeur zum zwischenzeitlichen 3:3, nur um direkt im nächsten Aufschlagspiel wieder ins Hintertreffen zu geraten. Ab dieser Phase war der erste Durchgang extrem umkämpft, weil sich die Tunesierin vehement gegen den Satzverlust stemmte. Die US-Amerikanerin brauchte sechs Satzbälle über zwei Spiele hinweg, um dann schließlich doch noch nach einer Dreiviertelstunde Spielzeit mit 6:4 über die Ziellinie des ersten Satzes zu kommen.      

Jabeur schafft das Break in Satz zwei einfach nicht

Im zweiten Durchgang intensivierte die 25-Jährige Tunesierin noch ihre Bemühungen, ihre vier Jahre jüngere Gegnerin durch Variantenreichtum aus der Balance zu bringen. Kenin fand sich immer wieder an den ungewöhnlichsten Platzpositionen wieder, um die Slice-, Stop- und Winkel-Bälle ihre Kontrahentin zu erreichen. Jabeur erspielte sich so  bei 3:2 aus ihrer Sicht gleich drei Möglichkeiten, dem Spiel mit einem ersten Break in Satz zwei eine Wende zu geben. Ausgerechnet in diesen Situationen half sie der Gegnerin aber immer unfreiwillig mit unnötigen Fehlern und brachte sich um die Früchte ihrer Kreativ-Arbeit.  Die verpassten Chancen schienen Wirkung bei Jabeur zu hinterlassen, denn sie spielte nun weiter mit einer nochmals erhöhten Fehlerquote, die Kenin zum vorentscheidenden Break kommen ließ.

Die verpassten Chancen zeigen Wirkung

Anschließend ließ sich die Nummer 15 der Welt nicht mehr die Butter von Brot nehmen und stellte mit zwei klaren Aufschlagspielen in Folge ihren Erfolg sicher. Auch Kenin selbst sah nach dem Spiel die verpassten Breakmöglichkeiten Jabeurs bei 3:2 als Knackpunkt in diesem Match an. "Das war ein tougher Moment", beschrieb sie das fast zehnminütige Ringen um ihr Aufschlagspiel. "Danach bekam ich mein Momentum und habe besser gespielt".      

(Bild: (c) imago images / Action Plus)

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Christian Schwell
am 28.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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