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Barty glückt die Kvitova-Revanche

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28.01.2020|04:50 Uhr|von Christian Schwell
Barty glückt die Kvitova-Revanche

Ash Barty (WTA 1) ist die Viertelfinal-Revanche gegen Petra Kvitova (WTA 8)geglückt. Anders als 2019 schlug sie die Tschechin mit 7:6 (6), 6:2 und steht damit als erste Australierin seit 36 Jahren wieder im Halbfinale des Grand-Slams auf dem fünften Kontinent. Der Traum vom Heimsieg bekommt nach dem Erfolg gegen Kvitova nun Auftrieb, denn zumindest in der Vorschlussrunde gegen die Amerikanerin Sofia Kenin ist Barty nun klar favorisiert.

Ein ganz enger erster Satz

Barty und Kvitova hatten sich vor genau einem Jahr an gleicher Stelle gegenüber gestanden - mit dem klar besseren Ende für Petra Kvitova. Seitdem ist bei Barty viel Positives passiert und auch die Kräfteverhältnisse speziell in diesem Duell haben sich mit drei Siegen in Folge zugunsten der Australierin verschoben. Trotzdem war es auch diesmal wieder Petra Kvitova, die klar besser in diese Partie startete. Barty war bei ihren Aufschlagspielen sofort unter Druck, das zweite holte sich Kvitova dann mit einem krachenden Vorhandcross-Return.

Anschließend kam der Liebling des australischen Publikums aber besser ins Spiel. Spätestens als sich die Nummer eins der Welt das Break zum 2:2 wieder zurück holte und anschließend mit einem ersten klaren Aufschlagspiel in Führung ging,  war auch Barty in diesem Viertelfinale angekommen. Allerdings war die Tschechin jederzeit gefährlich und deutete immer wieder an, dass sie eine der Spielerinnen auf der Tour ist, die die variantenreiche Barty über ihre reine Schlagkraft von der Grundlinie in Schwierigkeiten bringen kann. Die Linkshänderin erspielte sich über den über den Satz hinweg gleich neun Breakchancen, ein zweites Break wollte ihr aber nicht gelingen. 

Im Tiebreak nutzt die Australierin ihre Chance

So ging die enge Partie folgerichtig in den Tiebreak, wo sich zunächst erneut keine der beiden Spielerinnen entscheidend absetzen konnte. Nachdem sie bei 5-6 einen Satzball Kvitovas mit dem eigenen Aufschlag abgewehrt hatte, schlug dann aber die Weltranglistenerste zu. Als Kvitova bei 6-7 aus ihrer Sicht über den zweiten Aufschlag gehen musste, verwickelte Barty die Tschechin erfolgreich in einen langen Ballwechsel, an dessen Ende ein Fehler Kvitovas und die Satzführung für die Lokalmatadorin stand.       

Plötzlich zieht Barty davon

Was über mehr als eine Stunde lang eine äußerst knappe Angelegenheit mit Chancen-Plus für die zweifache Wimbledonsiegerin Petra Kvitova gewesen war, entwickelte sich nun plötzlich zur Einbahnstraße Richtung Barty. Der Australierin glückten sofort zu Beginn des zweiten Durchgangs gleich zwei Breaks in Folge, bevor Kvitova bei 0:4 endlich wieder ein Spielgewinn gelang.

Kvitovas Comeback-Hoffnungen fallen kurz aus

Als Kvitova anschließend ihrerseits ein erstes Break in Satz zwei gelang, schien das ein Startsignal für eine Aufholjagd der Weltranglistenachten sein zu könnten. Die Hoffnungen der Tschechin wurden dann aber im Keim erstickt. Begünstigt von zu vielen einfachen Fehlern Kvitovas holte Barty sich das Break sofort zurück und servierte anschließend zum 6:4 aus.  



(Bild: (c) imago images / AAP)

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Christian Schwell
am 28.01.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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