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Tennys-Spektakel! Matchball-Drama & Crash mit Ballkind

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28.01.2020|10:10 Uhr|von Adrian Rehling
Tennys-Spektakel! Matchball-Drama & Crash mit Ballkind

"Ich glaube an Wunder". So gesagt von Roger Federer nach seinem tatsächlich wundersamen Viertelfinal-Erfolg bei den Australian Open. Gegner: Der völlig zerknirschte Tennys Sandgren.

Wie schon bei seinem ersten großen Durchbruch 2018 überzeugte der Amerikaner bei den Australian Open. So sehr, dass Federer ziemlich verwundert sagte: "Ich wundere mich, warum Tennys nicht höher in der Rangliste steht. Ganz ehrlich." Der Fünfsatz-Krimi bestätigte die Einschätzung des Maestros.

Gleich zweimal ist es der 19. Schlag

Doch einen kleinen Hinweis darauf, warum es so ist, lieferte Sandgren in den entscheidenden Momenten des Matches. Natürlich ist es eine Aufgabe für sich, ein Spiel gegen Roger Federer auch wirklich zu beenden. Doch Tennys hatte dazu gleich sieben Möglichkeiten.

- 4. Satz, 5:4, Vorteil Sandgren bei Aufschlag Federer I: Leichter Rückhand-Fehler (7. Schlag)
- 4. Satz, 5:4, Vorteil Sandgren bei Aufschlag Federer II: Leichter Vorhand-Fehler (9. Schlag)
- 4. Satz, 5:4 Vorteil Sandgren bei Aufschlag Federer III: Erneut eine verzogene Vorhand (3. Schlag)
- 4. Satz, 6:3 im Tiebreak bei Aufschlag Federer: Rückhand-Fehler (19. Schlag)
- 4. Satz, 6:4 im Tiebreak bei Aufschlag Federer: Chancenlos beim Return
- 4. Satz, 6:5 im Tiebreak bei eigenem Aufschlag: Volley-Winner Federer
- 4. Satz, 7:6 im Tiebreak bei Aufschlag Federer: Leichter Rückhand-Fehler (19. Schlag)

Sandgren sagte daraufhin angesprochen später in der Pressekonferenz: "Tennis ist ein verrückter Sport. Und sieben ist nicht so viel. Waren es sieben? (...) Jedenfalls war es nur ein einziger bei meinem eigenen Aufschlag. Wirklich nicht besonders viel. Wären es sechs beim eigenen Aufschlag gewesen, wäre ich jetzt richtig sauer."

Damit schrammte Sandgren nur knapp an gleich mehreren Karriere-Highlights vorbei: Zum ersten Mal wäre er in ein Grand-Slam-Halbfinale eingezogen. Zum ersten Mal hätte er den Sprung unter die Top 40 der Welt geschafft. Zum ersten Mal wäre er die Nummer zwei der USA geworden.

Doch all das sollte nicht sein. Zu allem Überfluss musste er auch noch einen kleinen Schreckmoment hinnehmen und zog sich dabei eine leichte Blessur zu. Weil ein Balljunge ihm beim Seitenwechsel im Tiebreak im vierten Satz urplötzlich in die Parade lief. Einfach völlig verrückt.

(Bild (c) imago images / AAP)

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Adrian Rehling
am 28.01.2020 gepostet von:
Adrian Rehling
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Adrian liebt seinen Job. Social-Media-Spürnase, bringt das nötige Quäntchen Boulevard ins Team. Gute Laune in Person.

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