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8:0-Siege! Djokovic baut seine unfassbare Halbfinal-Bilanz aus

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30.01.2020|12:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
8:0-Siege! Djokovic baut seine unfassbare Halbfinal-Bilanz aus

Die Vorfreude auf das 50. Duell zwischen Roger Federer und Novak Djokovic war riesig, insbesondere aufgrund der Erinnerungen an das epische Wimbledon-Finale im vergangenen Sommer, das der Serbe im allerersten Tiebreak bei 12:12 für sich entschied. Das große Aber: Eine Nachricht trübte die erwartungsfrohe Stimmung vor dem Match - und die kam aus dem Lager des Schweizers.

Federer hatte vor dem Halbfinale zwar trainiert, allerdings mit einer Bandage am rechten Oberschenkel. Als Federer am Donnerstag gegen 9.30 Uhr (deutsche Zeit) dann doch den Platz betrat, konnten seine Fans aufatmen. Auch wenn der Titelverteidiger letztlich deutlich mit 7:6 (1), 6:4, 6:3 gewinnen und erneut ins Finale einziehen konnte, so musste man vor der Einstellung Federers den Hut ziehen. Noch nie hatte er bei den Australian Open in den ersten Runden so viel Zeit auf dem Court verbringen müssen (gegen Millman und Sandgren über fünf Sätze).

Federer startet trotz Verletzung mit Geniestreich ins Match

Wer gedacht hatte, dass Federer aufgrund des Kräfteverschleißes und der Blessur am Oberschenkel von Beginn an chancenlos sein würde, wurde allerdings schnell eines Besseren beleht. Der Schweizer wehrte erst Breakbälle ab und holte sich dann mit einer Traum-Rückhand "Noles" Aufschlagspiel. Ein Geniestreich des "Maestros"!

Mit sichtlicher Wut im Bauch gelang dem Serben im Anschluss zwar das Re-Break zum 1:2, doch Federer hatte erneut die passende Antwort parat und baute seine Führung auf 3:1 und später sogar 5:2 aus. Doch ausgerechnet auf der Zielgeraden des ersten Durchgangs zeigte Djokovic auf seinem Lieblingsplatz, der Rod Laver Arena, sein Champions-Gen - und urplötzlich schüttelte der Schweizer seine Asse (neun in Satz eins) nicht mehr so locker aus dem Ärmel. Es kam, wie es kommen musste: Djokovic sicherte sich den Tiebreak deutlich mit 7:1, weil er im richtigen Moment zum "Return-Monster" avancierte.

Nun war klar, dass Federer mindestens vier Sätze hinter sich bringen müsste, um seinen Endspiel-Traum wahr werden zu lassen. Mit Blick auf den lädierten Oberschenkel, die vielen Stunden auf dem Platz und den Melbourne-Rekordchampion auf der anderen Seite des Netzes kam dies einer Mammutaufgabe gleich. Djokovic wusste um diesen Vorteil und konzentrierte sich vor allem auf die wichtigen Punkte. So geschehen bei 5:4 im zweiten Satz: Bis dahin mussten beide Spieler kein Break hinnehmen, doch der "Djoker" war wieder einmal im richtigen Moment zur Stelle.

Nach menschlichem Ermessen war es an diesem Tag fast unmöglich, dass Federer einen 0:2-Satzrückstand in einen Triumph ummünzen kann - außer sein Kontrahent würde doch noch schwächeln.

Doch der "Djoker" tat den Roger-Fans diesen Gefallen nicht. Er blieb hochkonzentriert unf machte den Final-Einzug in einem Match perfekt, das gute Momente hatte, jedoch aufgrund der genannten Gründe nicht an die Dramatik des Wimbledon-Endspiels herankam. Spätestens nach dem Break zum 4:2 im Dritten deutete alles darauf hin, dass Djokovic seinen 27. Erfolg gegen Federer (bei 23 Niederlagen) einfahren würde. Diesmal konnte Roger nicht wie zuvor gegen Sandgren sieben Matchbälle abwehren, da der Serbe direkt seinen ersten souverän verwandelte.

Djokovic gewinnt acht von acht Halbfinals in Melbourne

Bemerkenswert: Der "Djoker" hat damit das achte von acht Halbfinals bei den Australian Open gewonnen. Und auch in seinen sieben Finals ging er an Ort und Stelle noch nie als Verlierer vom Platz. Die Titel-Aussichten für Zverev oder Thiem, die Freitag das zweite Halbfinale austragen, sind mit "bescheiden" daher noch zurückhaltend formuliert. Allerdings geht jede Erfolgsserie irgendwann einmal zu Ende ...

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(Bild (c) imago images / AAP)

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Dennis Ebbecke
am 30.01.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tĂ€tig, fĂŒhlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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