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43 Grad! Hitzeschlacht wartet auf Zverev und Thiem

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30.01.2020|20:30 Uhr|von Fabian Buß
43 Grad! Hitzeschlacht wartet auf Zverev und Thiem

Das wird ein heißes Duell: Alexander Zverev und Dominic Thiem werden sich im Halbfinale der Australian Open nicht nur spielerisch alles abverlangen, sondern müssen auch körperlich an ihre Grenzen gehen. Es werden 43 Grad vorausgesagt!

Die beiden guten Freunde erwartet also eine Hitzeschlacht, in der es einen kühlen Kopf zu bewahren gilt. Die Hitze könnte ein kleiner Vorteil für den Österreicher sein, der unter diesen schwierigen Bedingungen schon starke Matches abgeliefert hat und über mehr Erfahrung in großen Spielen verfügt. Allerdings stecken ihm vier intensive Sätze gegen Rafael Nadal in den Knochen, die nicht nur körperlich, sondern wahrscheinlich auch mental viele Körner gekostet haben. Zverev hatte einige Stunden mehr Pause. Eventuell ein entscheidender Vorteil, wenn es zu einem langem und intensiven Schlagabtausch kommen sollte. Das sieht auch Boris Becker so. Zudem nennt er die "mentale Stärke" des Deutschen als möglichen Vorteil.

Thiem versprüht Vorfreude, Zverev schottet sich ab

Die direkte Bilanz spricht jedoch eindeutig für den Österreicher, der sechs der bisherigen acht Matches gewinnen konnte. Zuletzt behielt er im Halbfinale der ATP Finals 2019 in London in zwei Sätzen die Oberhand. Auch wenn es dieses Duell schon achtmal gab und sich beide Spieler in- und auswendig kennen, so ist diese Begegnung etwas Neues. Im Halbfinale eines Grand-Slams standen sich die beiden Freunde noch nie gegenüber, für beide geht es um den ersten Finaleinzug bei den Australian Open ihrer Karriere. Es steht also viel auf dem Spiel, dennoch überwiegt die Vorfreude. "Es ist das este Mal, dass ich in einem Grand-Slam-Halbfinale der ältere Spieler bin. Wir sind dicke Freunde. Wir werden beide das beste Tennis zeigen. Es wird eine überragende Atmosphäre", sagte Thiem vor dem Halbfinale.

Am Tag vor seinem bislang wichtigsten Grand-Slam-Auftritt schottete sich Alexander Zverev ab. Kein Trubel beim Training sollte ihn in seiner Vorbereitung stören. Der Deutsche wirkt fokussiert, aber auch entspannt. Auch auf der Pressekonferenz nach dem Sieg gegen Stan Wawrinka gab er sich ganz relaxt, auch weil er sich keinen großen Druck macht. "Dieses Jahr kam ich mit absolut keinen Erwartungen zu den Australian Open, weil ich so schrecklich gespielt habe. Vielleicht ist das das Sprungbrett. Vielleicht sollte es so passieren", sagte Zverev über seinen überraschenden Halbfinaleinzug. Wie es sich anfühlt, in Australian Open einen Titel zu gewinnen, weiß Zverev schon. Vor sechs Jahren gewann er hier einen Grand-Slam-Titel bei den Junioren. Vielleicht ist dieses Jahr der Zeitpunkt gekommen, in dem er dieses Kunststück nun auf der ganz großen Bühne wiederholt.

(Bild (c) imago images / AAP)

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Fabian Buß
am 30.01.2020 gepostet von:
Fabian Buß
Als kleiner Junge stand Fabian erstmals auf dem Tennisplatz und als Teenie schaute er fasziniert dem jungen Roger Federer am Hamburger Rothenbaum zu. Diese Faszination ist bis heute geblieben und spornte ihn an, Redakteur zu werden und über Sport zu berichten. Sein Motto: „Der Ball ist rund und man weiß nie, was passieren wird!“

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Alexander Zverev
Germany Alexander Zverev ATP #7
Dominic Thiem
Austria Dominic Thiem ATP #4
Stan Wawrinka
Switzerland Stan Wawrinka ATP #16
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Spain Rafael Nadal ATP #2