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ATP Pune: Stebe verpasst den Viertelfinal-Einzug

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05.02.2020|12:50 Uhr|von Christian Schwell
ATP Pune: Stebe verpasst den Viertelfinal-Einzug


Cedrik-Marcel Stebe (ATP 149) hat das sechste Viertelfinale seiner Karriere auf ATP-Ebene verpasst. Der 29-Jährige musste sich in zwei Sätzen Ricardas Berankis aus Litauen mit 6:7 (2), 1:6 beugen.  

Berankis als "kleinere größere" Aufgabe

In Runde eins hatte es Stebe mit Ivo Karlovic zu tun gehabt und den groß gewachsenen Kroaten glatt in zwei Sätzen besiegt. Heute gab es dann eine deutlich kleinere Aufgabe. Allerdings nur, wenn man die reine Körpergröße des Kontrahenten zum Maßstab nahm. Berankis ist mit nur 1,75m  einer der kleinsten Spieler in der erweiterten Weltspitze, mittlerweile aber deutlich besser platziert als der ganze 36 Zentimeter größere Karlovic (ATP 124) . In Pune ist die aktuelle Nummer 73 der Weltrangliste aus Litauen sogar der hinter Benoit Paire (Frankreich) an Nummer zwei gesetzte Spieler. 

Viele Möglichkeiten aber kein Ertrag in Satz eins

Trotzdem sah es in Satz eins lange so aus, als könnte der Deutsche in der westindischen Millionenstadt die Akzente setzen.  Stebe lag vor am Nachmittag spärlich besetzten Zuschauerreihen gleich zweimal mit einem Break vorne, schaffte es aber weder bei 5:3 zwei Satzbälle als Returnspieler zu verwerten, noch anschließend den Durchgang mit dem eigenen Aufschlag in trockene Tücher zu bringen.

Ein Berankis, der vor den Augen seines Trainers Dirk Hordorff die Partie lange nicht in den Griff bekam, hangelte sich mehr schlecht als recht Richtung Tiebreak durch. Um dann dort plötzlich den Schalter umlegen zu können. Berankis agierte jetzt dominant und nahm Stebe gleich dreimal einen Punkt bei dessen Aufschlag ab. Nach einem 2-7 im Tiebreak und einem langen Satz mit vielen Möglichkeiten für den Linkshänder stand Stebe mit leeren Händen da.   

In Durchgang zwei geht dann alles ganz schnell

Diese Tendenz, nämlich dass Stebe mehr und mehr Schwierigkeiten hinter dem eigenen Aufschlag bekam, sollte sich leider auch in Satz zwei fortsetzen. Zwei frühe Breakchancen konnte er noch erfolgreich zunichte machen, im dritten Spiel des zweiten Durchgangs war es dann aber doch soweit. Fortan spielte Berankis sehr viel befreiter auf, während Stebe deutlich an dem erneuten Nackenschlag zu knabbern hatte. Ein zweites Break "schenkte" er Berankis kurze Zeit später mit dem Doppelfehler - die klare Vorentscheidung in diesem Match, das sich nach einem engen ersten Satz noch komplett in die Richtung des Favoriten gedreht hatte.         

(Bild: (c) imago images / Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 05.02.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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