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Koepfer verpasst sein Viertelfinal-Debüt

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13.02.2020|19:55 Uhr|von Christian Schwell
Koepfer verpasst sein Viertelfinal-Debüt

Dominik Kopefer (ATP 94) hat seinen ersten Einzug in ein Viertelfinale auf ATP-Ebene verpasst. Der 25-Jährige, der im amerikanischen College-Tennis den Spitznamen "Pitbull" verpasst bekommen hat,  unterlag dem Briten Kyle Edmund (ATP 62) mit 2:6, 4:6 im Achtelfinale der New York Open. 

New York Open: Laver-Cup-Optik ohne Laver-Cup-Atmosphäre  

Das Turnier in der Ostküsten-Metropole wirbt mit dem Slogan "Home of the black Court" und tatsächlich ist der Center Court in schwarz-grauer Laver-Cup-Optik gehalten. Laver-Cup-Atmosphäre sucht man allerdings zumindest bisher in dieser Turnier-Woche vergebens, dazu sind die Zuschauerränge doch zu spärlich gefüllt.

Auch Kopefer und Edmund bestritten ihr Duell um einen Platz im Viertelfinale vor einer arg überschaubaren Anzahl von Beobachtern.  Der Deutsche wird das noch eher gewöhnt sein, schließlich ermöglichen ihm überhaupt erst die Punkte aus seinem Achtelfinal-Traumlauf bei den US Open des vergangenen Jahres Auftritte in ATP-Hauptfeldern - vorher waren die kleineren Challenger-Turniere sein fast ausschließliches Terrain. Edmund dagegen hat als ehemalige Nummer 14 der Welt schon mehr Erfahrungen auf der großen Bühne gesammelt. 

Kopefers vergebliche Jagd nach dem Rebreak in Satz eins

Nach einer äußerst mauen 2019er-Saison, in der er die Ergebnisse des Vorjahres nicht bestätigen konnte, zeigt der Brite 2020 wieder öfter die  Schläge, die ihn in der Weltrangliste weit nach vorne gebracht haben. So war es  auch heute. Gerade die brachiale Vorhand fand zur Mitte es ersten Satz hin oft genug das Ziel, um eine Breakführung zu realisieren. Entscheidend für den Ausgang des Durchgangs war dann das Aufschlagspiel Edmunds beim Stand von 4:2 aus seiner Sicht.

Nach sieben Mal Einstand und insgesamt vier Chancen für Kopefer zum Rebreak holte sich doch Kyle Edmund letztendlich sein fünftes Spiel. Anschließend war bei Kopefer etwas die Luft raus. Vier schnelle Eigenfehler des Deutschen führten zu einem letztendlich ungefährdeten 6:2 für Edmund nach 40 Minuten.       

Bei 5:4 beißt wieder Edmund zu 

Auch in Satz zwei schien dann zunächst  ein enges Aufschlagspiel des Favoriten der Knackpunkt zu werden. Diesmal hatte Koepfer bei 1:1  dreimal die Chance, selbst mit Break in Führung zu gehen. Wieder kämpfe und spielte sich Edmund aber erfolgreich durch diese kritische Phase. Und auch diesmal schienen die verpassten Chancen in Koepfers Kopf herum zu spucken, als er anschließend mit 2:4 in Rückstand geriet.

Anders als im ersten Durchgang gelang es der deutschen Nummer vier aber, den Anschluss zu halten. Mehr noch, der Linkshänder glich sogar noch einmal zum 4:4 aus. Bei 5:4-Führung biss dann aber nicht der "Pitbull", sondern erneut Edmund zu und holte sich mit seinem insgesamt vierten Break der Partie den Matchgewinn nach gut anderthalb Stunden Spielzeit. 

(Bild: (c) imago images / Hasenkopf)

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Christian Schwell
am 13.02.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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