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KraMies ringen Tsitsipas-Brüder nieder

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18.02.2020|20:25 Uhr|von Fabian Buß
KraMies ringen Tsitsipas-Brüder nieder

Kevin Krawietz und Andreas Mies haben endlich wieder Grund zum Jubeln. Die amtierenden French-Open-Sieger bezwangen am Dienstag in der ersten Runde des ATP-Turniers in Marseille das griechische Bruderpaar Stefanos und Petros Tsitsipas mit 6:4, 6:7 (5) und 10:6. Ist dieser Sieg die Wende nach einem verkorksten Saisonstart?

Wiedersehen mit Tsitsipas

KraMies gegen Tsitsipas - Diese Paarung gab es in diesem Jahr schon einmal. Bereits beim ATP-Cup Anfang Januar in Australien traf das deutsche Spitzendoppel auf den griechischen Spitzenspieler Stefanos Tsitsipas. Damals hatte er jedoch nicht seinen Bruder, sondern Michail Pervolarakis an seiner Seite. Und damals hatten die beiden Deutschen nach einem Krimi das bessere Ende für sich: Mit 17:15 setzten sie sich im Match-Tiebreak am Ende durch. Das Wiedersehen mit der griechischen Nummer war ebenfalls hart umkämpft.

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When the bros talk strategy 🤫 . . 📸 @cocodubreuil

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Konzentrierter Start, Dämpfer im zweiten Satz

KraMies sind nach einem enttäuschenden Saisonauftakt und mehreren Auftaktpleiten (zuletzt in Rotterdam) zurzeit nicht mit den größten Selbstvertrauen ausgestattet. Umso wichtiger war für die an Nummer eins gesetzten Deutschen ein Auftaktsieg gegen die Griechen, um nicht gleich den nächsten Dämpfer zu erhalten. Die Favoriten spielten von Beginn an konzentriert, brachten ihre Aufschläge souverän durch und schafften das vorentscheidende Break zum 5:3.

Der Satzgewinn brachte aber nicht die erhoffte Stabilität und die Griechen schlugen zurück. Vor allem Stefanos Tsitsipas, Nummer sechs der Einzel-Weltrangliste, zeigte seine Qualitäten im Doppel und erwies sich wie schon beim ATP Cup als unbequemer Gegner, speziell beim Return. Die Konsequenz: KraMies gaben erstmals ihren Aufschlag ab. Zwar schafften sie noch das Rebreak und erzwangen einen Tiebreak. Diesen entschied das griechische Duo jedoch knapp mit 7:5 für sich.

Entscheidung im Match-Tiebreak

Im Entscheidungssatz spielten die Deutschen ihre ganze Erfahrung aus. Sie agierten mutig und bewiesen Nervenstärke. Anders als beim ATP Cup, wo damals die Griechen schnell deutlich führten und einen großen Vorsprung doch noch verspielten, waren es dieses Mal die Deutschen, die von Beginn an vorne weg marschierten. Sie lagen kein einiges Mal in Rückstand und nutzten sie gleich ihren ersten Matchball zum 10:6.

Dieser knappe Sieg sollte den Deutschen neues Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben. In der nächsten Runde treffen sie auf Benoit Paire und David Vega Hernandez.  Auch hier gehen Mies und Krawietz als klarer Favorit in die Partie. Und das "Sommermärchen" 2019 in Roland Garros hat gezeigt: Frankreich ist für die beiden ein sehr erfolgreiches Pflaster.

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„I can’t describe that feeling“ . . #doubles #rg19 #kramies #titel

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(Bild (c) imago images / hasenkopf)

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Fabian Buß
am 18.02.2020 gepostet von:
Fabian Buß
Als kleiner Junge stand Fabian erstmals auf dem Tennisplatz und als Teenie schaute er fasziniert dem jungen Roger Federer am Hamburger Rothenbaum zu. Diese Faszination ist bis heute geblieben und spornte ihn an, Redakteur zu werden und über Sport zu berichten. Sein Motto: „Der Ball ist rund und man weiß nie, was passieren wird!“

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