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Knie-Probleme & Satzverlust: Nummer 341 der Welt ärgert Thiem

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19.02.2020|09:55 Uhr|von Dennis Ebbecke
Knie-Probleme & Satzverlust: Nummer 341 der Welt ärgert Thiem

Die gute Nachricht zuerst: Dominic Thiem ist bei ATP-Turnier in Rio de Janeiro bereits eine Runde weiter als im Vorjahr, als er direkt zum Auftakt gegen Laslo Djere verlor. Die schlechte Nachricht: Der Österreicher geriet gegen Felipe Meligeni Rodrigues Alves (ATP #341) aufgrund von Knie-Problemen im zweiten Satz ein wenig ins Straucheln, fing sich dann aber und konnte mit Tapeverband den Sprung ins Achtelfinale perfekt machen - 6:2, 4:6, 6:1 lautete das Endergebnis aus Sicht des Weltranglistenvierten.

Das ist gerade nochmal gut gegangen! Der Australian-Open-Finalist hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit mehr Mühen als erwartet die erste Runde des Turniers für sich entschieden, das er 2017 bereits gewinnen konnte. Nach einem souveränen ersten Satz deutete alles auf einen Spaziergang für Thiem zum Auftakt hin - wäre da nicht die eine Szene zu Beginn des zweiten Durchgangs gewesen.

Lokalmatador Meligeni mit irrer Smash-Abwehr

Was war passiert? Beim Stand von 1:0 griff sich der 26-Jährige ans linke Knie und musste in der Pause den Physiotherapeuten kommen lassen. Dieser legte dem Sandplatzspezialisten ein Tapeverband an, das seine Wirkung nicht verfehlte. "Domi" bewegte sich in der Folge wieder besser, konnte allerdings noch nicht an den Auftritt aus dem ersten Satz anknüpfen.

Anders der laut ATP-Ranking derzeit "nur" achtbeste Tennisspieler Brasiliens, der sich in seiner Heimat teils zu sensationellen Punkten pushen ließ. Bei 4:3 gelang Meligeni eine unglaubliche Smash-Abwehr, die der eines gewissen Alexander Zverevs im Halbfinale der Australian Open sehr nahe kamdie der eines gewissen Alexander Zverevs im Halbfinale der Australian Open sehr nahe kam. Der Leidtragende war übrigens ebenfalls Thiem.

Erstaunlich: Thiem kann erst im Rio-Finale auf einen Top-50-Spieler treffen

Dieses Déjà-vu-Erlebnis brachte den Österreicher aber nur kurz aus dem Tritt. Er verpasste letztlich zwar das Re-Break und gab so den Satz ab, spielte im dritten Durchgang dann allerdings so, als ob nichts gewesen wäre. Zudem spielte es ihm in die Karten, dass der Lokalmatador zuvor fast über seinem Limit gespielt hatte.

In der nächsten Runde wartet auf Thiem mit dem Spanier Jaume Munar die Nummer 99 der Welt. Gut für den Rio-Sieger von 2017: Vor dem Finale wird er auf keinen Spieler aus den Top 50 der Weltrangliste treffen, wie ein Blick auf das Draw verrät. Die Nummer zwei der Setzliste ist übrigens Dusan Lajovic (ATP #23). Hält Thiems Knie, dürfte es schwer werden, ihn auf dem Weg zum zweiten Titel zu stoppen.

(Bild (c) imago images / Agencia EFE)

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Dennis Ebbecke
am 19.02.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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Brazil Felipe Meligeni Rodrigues Alves ATP #349