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Kaum zu glauben! Tsitsipas erstmals 2020 im Halbfinale

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21.02.2020|19:15 Uhr|von Dennis Ebbecke
Kaum zu glauben! Tsitsipas erstmals 2020 im Halbfinale

Nach einem durchwachsenen Start ins neue Jahr scheint Stefanos Tsitsipas so langsam in die Spur zu finden. Konnte er 2019 noch sensationell mit dem Titel bei den ATP Finals beenden, ließen die Ergebnisse zuletzt zu wünschen übrig. Beim ATP-Turnier in Marseille hat er mit dem Erreichen des Halbfinals nun sein bis dato bestes Abschneiden 2020 eingefahren. Der Grieche siegte gegen Vasek Pospisil mit 7:5, 6:3.

Nur ein Sieg beim ATP Cup (gegen Zverev), das Drittrunden-Aus bei den Australian Open (gegen Raonic) und die Enttäuschung in Rotterdam (zweite Runde gegen Bedene): Der 21-Jährige hatte nach den vergangenen Auftritten einiges wiedergutzumachen. Da kam das Turnier in Marseille eigentlich wie gerufen. Schließlich weiß Tsitsipas als Titelverteidiger genau, wie man auf diesem Court Matches für sich entscheidet.

Tsitsipas ist da, wenn es drauf ankommt

Am Freitagabend bekamen die Zuschauer ein ausgeglichenes Duell zu sehen, das von starken Aufschlagspielen geprägt war. Im ersten Satz gab es lediglich zwei Breakbälle zu bestaunen, die jeweils Pospisil seinem favorisierten Kontrahenten gestattete. Die Nummer sechs der Welt ließ die Chance bei 3:3 zwar noch liegen, schlug dann aber bei 5:5 eiskalt zu.

Mit dem vorentscheidenden Break im Rücken konnte der Youngster dann - standesgemäß mit einem Ass - ausservieren. Auch im zweiten Durchgang blieb Tsitsipas seiner Taktik treu. Diese bestand darin, vor allem über die Sicherheit ins Spiel zu finden und genau im richtigen Moment zur Stelle zu sein. Erneut konnte sich der Grieche bei 3:3 einen Breakball erarbeiten. Der Unterschied zu Satz eins: Diesmal nutzte er direkt seine erste Chance - und belohnte sich am Ende sogar mit einem weiteren Break.

Zwei von drei Kanadiern gescheitert

Pospisil kann sich nach diesem Match eigentlich keine großen Vorwürfe machen, zumal seine Formkurve aktuell ohnehin nach oben zeigt. Der Kanadier, der 2014 bereits die Nummer 25 der Welt  war (aktuell ATP #98) erreichte kürzlich in Montpellier sein erstes ATP-Finale seit sechs Jahren.

Nach der Niederlage von Denis Shapovalov gegen Alexander Bublik im Match zuvor hat sich nun ein weiterer Kanadier in Marseille verabschied. Mit Félix Auger-Aliassime (trifft auf Jahor Herassimau) hat man allerdings noch ein Ass im Ärmel. Tsitsipas bekommt es im Halbfinale gegen den austrebenden Bublik aus Russland zu tun.

(Bild (c) imago images / Icon SMI)

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Dennis Ebbecke
am 21.02.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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