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Herber Rückschlag: Nächster ATP-Star mit Knie-OP

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22.02.2020|09:10 Uhr|von Dennis Ebbecke
Herber Rückschlag: Nächster ATP-Star mit Knie-OP

Er war auf dem besten Weg, sich im fortgeschrittenen Tennisalter ein Denkmal zu setzen. Zweimal stand Kevin Anderson in den vergangenen Jahren kurz vor einem Grand-Slam-Sieg, musste sich lediglich in den Finals jeweils einem übermächtigen Gegner (Nadal bei den US Open 2017 und Djokovic in Wimbledon 2018) geschlagen geben. Von ähnlichen Ergebnissen ist der 33-Jährige aktuell weit entfernt. Anderson hat sich erneut verletzt und droht lange auszufallen.

Mitte 2018 gehörte der Südafrikaner kurzzeitig zu den besten fünf Tennisspielern der Welt - momentan rangiert er Ranking auf Rang 121. Nach vielen verletzungsbedingten Problemen 2019, die ihm eine Reihe von Turnier-Teilnahmen zunichte machten, meldete sich Anderson dieser Tage erneut aus dem Krankenhaus zu Wort. Via Twitter erklärte der in Johannesburg geborene ATP-Star, dass er sich am Mittwoch einer Operation unterziehen lassen musste.

Knie-OP: Erst Federer, jetzt Anderson

Nach eigenen Angaben habe sich Anderson Mitte Dezember beim Training außerhalb der Saison am rechten Knie verletzt. Genauere Untersuchungen in Australien bestätigten dann die Befürchtungen: Der über zwei Meter große Tennis-Hüne hatte einen Meniskusriss davongetragen. Am vergangenen Mittwoch musste sich auch Roger Federer am Knie operieren lassenRoger Federer am Knie operieren lassen, sodass für den Schweizer die nordamerikanische Hartplatzserie und die French Open ausfallen werden. Und nun der nächste Schock um einen ehemaligen Top-Fünf-Profi!

Vor der Diagnose blieb Anderson trotz der Beeinträchtigung zunächst weiter am Ball, und die Leistungen zu Beginn des Jahres gaben ihm recht. Beim ATP Cup in Januar konnte er zwei seiner drei Matches für sich entscheiden und sogar Djokovic in zwei Tiebreaks zwingen. Aus gesundheitlicher Sicht trat jedoch keine Besserung ein, sodass der Südafrikaner letztlich keine andere Wahl hatte, als sich nach Gesprächen mit seinem Team und den behandelnden Ärzten für einen Eingriff zu entscheiden.

"Schwierig und frustrierend, damit umgehen zu müssen!"

Auch wenn die Enttäuschung groß ist, bleibt der 33-Jährige optimistisch: "Nach den Rückschlägen des vergangenen Jahres war es für mich sehr schwierig und frustrierend, damit umgehen zu müssen. Aber ich weiß, dass es für mich die richtige Entscheidung ist, um dorthin zurückzukehren, wo ich hin will."

(Bild (c) imago images / AAP)

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Dennis Ebbecke
am 22.02.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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