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5. Finale für Auger-Aliassime: Nur 2 einstige Teenager können das toppen

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22.02.2020|20:00 Uhr|von Dennis Ebbecke
5. Finale für Auger-Aliassime: Nur 2 einstige Teenager können das toppen

Wer gedacht hätte, dass ihn die aus seiner Sicht ernüchternde Niederlage im Finale von Rotterdam am vergangenen Sonntag aus der Bahn werfen würde, liegt falsch. Das ist eine der vielen Erkenntnisse aus dem zweiten Halbfinale des ATP-Turniers in Marseille. Im Anschluss an den Tsitsipas-Sieg über Bublik hat sich auch Felix Auger-Aliassime mit einem 7:5, 7:6 (2) über Gilles Simon das Final-Ticket gesichert.

Damit steht der junge Kanadier zum zweiten Mal innerhalb von einer Woche im Endspiel und hat am Sonntag die Gelegenheit, sich nach der deutlichen 2:6, 4:6-Niederlage gegen Gael Monfils in den Niederlanden nun an der französischen Mittelmeerküste endlich zum Turniersieger zu krönen. Für den 19-Jährigen ist es bereits der fünfte Anlauf in einem Finale, nachdem er bereits im vergangenen Jahr in Rio de Janeiro, Lyon und Stuttgart Endspiel-Luft schnuppern durfte.

Nur Nadal und Djokovic erreichten als Teenager noch mehr Endspiele

Die gute Nachricht zuerst: In der Tennis-Historie gibt es lediglich zwei frühere Teenager, die noch häufiger in einem Finale das Vergnügen hatten - und beide sind heute noch Teil der Tour. Die Rede ist von Rafael Nadal, der als Youngster 18-mal (!) im Endspiel stand, und von einem seiner größten Rivalen, Novak Djokovic (sieben Teilnahmen als Teenager). Mit Andy Murray (5) liegt der Marseille-Finalist momentan gleich auf.

Die schlechte Nachricht: Auger-Aliassime konnte bis dato keines seiner vier Finals für sich entscheiden, blieb in allen Matches ohne Satzerfolg. Im Verlauf der Woche in Marseille hat "FAA" jedoch angedeutet, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis diese kleine "Final-Seuche" reißen wird.

Starke Aufholjagd von Auger-Aliassime

Im Halbfinale gegen den deutlich erfahreneren Simon zeigte der Kanadier im ersten Satz Nehmer-Qualitäten. Trotz eines Rückstands von 2:5 steckte er nie auf, bügelte seinen Aufschlagverlust auf und und sicherte sich ein weiteres entscheidendes Break. Anders der Verlauf im zweiten Satz: Beide Spieler ließen keine einzige Breakchance zu.  Und erneut war der Youngster genau dann zur Stelle, als es drauf ankam. Im Tiebreak ließ er seinem 35-jährigen Gegner keine Chance und siegte souverän mit 7:2.

Im Finale wartet mit Stefanos Tsitsipas nun der amtierende ATP-Finals-Champions auf Auger-Aliassime. Ein Selbstläufer wird der Weg zum ersten Titel seiner Karriere demnach nicht, wenngleich die Head-to-Head-Bilanz mit 2:1 überraschenderweise für den 19-Jährigen spricht.

(Bild (c) imago images / PanoramiC)

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Dennis Ebbecke
am 22.02.2020 gepostet von:
Dennis Ebbecke
Redakteur
Dennis ist seit vielen Jahren als Sportredakteur tätig, fühlt sich vor allem in der Welt des Tennis und des Fußballs zu Hause. Auch auf dem Court trifft man ihn hin und wieder an, doch ein Blick auf seine LK beweist: Er verbringt deutlich mehr Stunden am Schreibtisch als auf dem Tennisplatz.

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