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So reagiert die Tennis-Welt auf Marias Karriereende

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26.02.2020|19:15 Uhr|von Christian Schwell
So reagiert die Tennis-Welt auf Marias Karriereende

Im ganz eigenen Stil hat die 32-jährige fünfmalige Grand-Slam-Siegerin und ehemalige Weltranglistenerste Maria Sharapova (Russland) heute ihre Karriere beendet. Dass ein Abschied vom Profitennis kommen würde, lag nahe: Sharapova plagte sich in den letzten Jahren mit zahlreichen Verletzungen und konnte nach ihrer Doping-Sperre nie wieder an alte Leistungen und Erfolge anknüpfen.

Abschied per Modemagazin

Wahrscheinlich hatte aber die meisten eher mit einem angekündigten letzten großen Turnierauftritt oder gar einer Abschieds-Tour gerechnet. Dass sie jetzt an einem schnöden Mittwoch im Februar ihre Karriere an den Nagel hängte - und das auch noch in Form einer Veröffentlichung in zwei Modemagazinen - kam dann eher überraschend. Im Laufe des Tages gab es dann nach und nach auch Reaktionen aus der Tennisszene: 

WTA: Die Grand-Slam-Siegerin 

Die Spielerinnen-Organisation WTA listete noch einmal "Mashas" Erfolge auf und etablierte den Twitter-Hashtag #MissYouMaria.

Billie Jean King: "Das Beste liegt noch vor dir!" 

Der Hashtag wurde dann auch fleißig aufgegriffen: Altmeisterin Billie Jean King erinnert daran, wie der Stern Sharapovas mit 17 in Wimbledon aufgeging und lobte ihre geschäftlichen Erfolge über das Tennis hinaus, um dann zu konstatieren: "Das Beste liegt noch vor dir!" 

Donna Vekic: Drei trauernde Emojis 

Die aktuelle Nummer 24 der Welt, Donna Vekic, die Sharapova bei deren nunmehr letzten Auftritt als Profi bei den diesjährigen Australian Open geschlagen hat, reagiert einfach mit drei trauernden Emojis und einem gemeinsamen Bild mit Sharapova. 

Martina Navratilova: "Viele neue Fans fürs Tennis"

Die große Martina Navratilova, die der Russin schon als fünfjährige das Potential bescheinigt hatte, einmal in der Weltklasse mitzumischenzu können, betont die Wirkung Sharapovas über die Tennisszene hinaus: "Gratulation zu einer wundervollen Karriere [...] und dazu, viele neue Fans zum Tennis gebracht zu haben."

Petra Kvitova: "Eine tolle Wettkämpferin"

Petra Kvitova, selbst verletzungsgeplagte zweifache Wimbledon-Siegerin, spricht über die vielen körperlichen Probleme, die Sharapovas Karriere dann letztendlich auch beendet haben, erwähnt aber auch ihre großen Erfolge und ihre herausragende Einstellung: "Sie war eine tolle Wettkämpferin, sie gibt nie auf. Selbst wenn sie schlecht gespielt hat, hat sie immer an sich, ihr Spiel und ihre Schläge  geglaubt, das bewundere ich sehr."  

Porsche: Die Stuttgart-Spielerin

Sharapovas langjähriger Sponsor hebt vor allen Dingen auf ihre Geschichte mit dem Stuttgarter WTA-Turnier ab, mit dem ihr Name über die Jahre hinweg wie der kaum einer anderen Spielerin verbunden war:

Nike: Die Willensstarke 

Mit Nike stellt ein weiterer Sponsor den neben ihren eigentlichen Tennis-Fähigkeiten wahrscheinlich  herausstechendsten Aspekt ihrer Sportlerinnen-Persönlichkeit heraus: Ihren scheinbar nie erlahmenden Willen, den Wettkampf anzunehmen: 

Stefanos Tsitsipas: "Ich kann ihre Einstellung verstehen"

Der Grieche verweist auf seine eigenen russischen Wurzeln und sieht diese als Grund, Sharapovas Einstellung zum Tennis nachvollziehen zu können:

Novak Djokovic: "Eine große Kämpferin"

Die Nummer eins der Herren wurde direkt nach ihrem Sieg über Philipp Kohlschreiber zu Sharapovas Rücktritt befragt und hatte wohl noch gar nicht davon gehört. Djokovic, der Sharapova auch von diversen Werbe-Aktionen für den gemeinsamen Schlägerhersteller gut kennt, ließ erst das Publikum für die Russin und ihre Karriere applaudieren und lobte sie dann ebenfalls als große Kämpferin.  

(Bild: (c) imago images / AAP)

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Christian Schwell
am 26.02.2020 gepostet von:
Christian Schwell
Redakteur
Christian ist wie so viele im Zuge des Becker-Booms zum Tennis gekommen. Ein Tennis-Verrückter, der seine Texte gerne mit etwas Humor würzt. Der ist besser als sein Tennisspiel. Glaubt er.

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